Wunderwerk

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Noch nie in meinem Leben war mir so bewusst wie heute Morgen, was wir Lebewesen doch für Wunderwerke sind!

War schon früh bei Milou, sie wollte auf den Arm genommen werden, kuschelte sich bei mir ein, schnurrte vor sich hin und schlief ein. Hab’s verstanden und ließ mich mit ihr auf dem Stuhl nieder. Betrachtete dieses weiche hingebungsvolle zurückhaltende Wollknäuel, spürte ihren Herzschlag und ihr schnurrendes Atmen.

Mit einem Mal traf mich die Erkenntnis, was dieses Wesen doch für ein Wunderwerk ist. Atmet einfach aus sich heraus, lebt, genießt, vertraut. Ist einfach – ohne sich dessen „bewusst“ zu sein. Oder vielleicht doch?

Lebt aus sich heraus, ist lebendig, warm, kommuniziert und zeigt Gefühle. Es ist doch wirklich ein Wunder wie ein Lebewesen aus sich heraus existiert.

Letztens sprach Peter Wohlleben über das Gefühlsleben von Pflanzen, ein ganz „normaler“ Förster. Er wurde gefragt, ob er jetzt auch noch esoterisch werde…….

Also wenn Staunen über das Wunderwerk Leben esoterisch ist, dann wei´ß ich auch nicht.

In der Schöpfung von Haydn haben wir im Circus Krone gesungen, wie wunderbar die Schöpfung ist. Wunder, wunderbar, Wunderwerk. Jetzt fällt mir erst auf, WIE genial es ist, in einem Circus mit vielen „wilden“ Tieren die wunderbare Schöpfung zu singen, zu loben, zu preisen und zu ehren.

Ich ehre heute dieses Wunderwerk Leben in Form von Pflanzen, Tieren und Menschen, dieses wundervolle Zusammenspiel von Schöpfung, Freude und Liebe.

Und Du?

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Milou

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Eine neue Freundin ist diese Woche in mein Leben getreten. Wir haben uns über eine Anzeige kennengelernt und treffen uns nun zweimal täglich.

Sie ist schön, wohlgeformt, trägt ein wunderschönes weiches Kleid und durchschaut mich mit ihren bernsteinfarbenen Augen.

Es hat ein paar Tage gedauert bis wir uns näher gekommen sind. Anfangs war sie sehr zurückhaltend, beobachtend. Vielleicht sogar ein wenig misstrauisch.

Doch Tag für Tag sind wir vertrauter miteinander geworden, heute morgen begrüßte sie mich überschwänglich mit vielen Küsschen. Drückte ihr Wohlbehagen durch intensives Kuscheln aus.

Sie ist unbestechlich, sie ist sie selbst, hatte auch mal einen Abend an dem sie traurig war, nicht mit mir gesprochen hat. An einem anderen Morgen war sie vorwurfsvoll weil ich wohl etwas zu spät kam. Sie zeigt mir direkt ihre Stimmung – ohne irgendwie nachtragend zu sein.

Ach Milou – danke für deine Freundschaft, die du mir gewährst, direkt und ehrlich.

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Und ich lerne wieder mal so viel über mich, über die Freundschaft mit mir selbst und über die Freundschaft mit dem Leben. Es ist wirklich so viel einfacher, wenn wir offen, ehrlich, klar und direkt sind. Geht ganz einfach – einfach nur trauen und sein.

In diesem Sinne einen freundschaftlich fröhlichen Samstag!

Hallo Frau Schnick!

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Regen trommelt an die Scheiben der Tram, lasse mich von ihr nach Hause fahren. Bin etwas müde, war ein langer Tag und komme gerade von einer Familie, die ich für ein paar Monate begleite. Traurig, nachdenklich ist mir, überlege wie es gelingen könnte, Freude in das Familiensystem hinein zu bringen……

Vergesse fast auszusteigen weil ich so in Gedanken bin, nichts wie raus aus der Tram und den Regenschirm aufspannen.

„Hallo Frau Schnick“ tönt es mir entgegen! Schaue etwas verwirrt unterm Schirm hervor, weil ich die Frau die in die Tram einsteigen möchte, auf den ersten Blick nicht erkenne.  Ist sie es wirklich, ist das Frau Vogel, die ich viele Jahre als Sozialpädagogische Familienhilfe begleiten durfte? Ja sie ist es – und ich staune einfach nur, staune und staune. Kann es kaum glauben wie sehr sie sich verändert hat, echt ein Wunder. Ich bleibe stehen, sie steigt nicht ein und wir reden bis die nächste Tram kommt. Sie erzählt mir, dass sie sich alles zu Herzen genommen hat was ich ihr empfohlen habe. Ruhiger werden, kleine Auszeiten in der Stille, Selbstliebe. Das redet sich so leicht….. und SIE hat es umgesetzt, Schrittchen für Schrittchen. Hat ihre Kindheit abgelegt, Alkohol, Mißbrauch, Gewalt, Lernbehinderung, Kinderheim. Inzwischen kann sie alleine sein, die Beziehungssucht ist weg, mit dem Rauchen hat sie aufgehört, ist vom Frauenhaus in eine eigene Wohnung gezogen, verdient selbst ihr Geld. Geht alleine Skifahren und Wandern, probiert immer wieder neues aus. UND liebt sich selbst, so wie sie ist. Wow wow wow!

Tram kommt, sie steigt ein, winkt mir noch einmal zu und weg ist sie. Was für ein Geschenk – diese Begegnung. Gerade als ich so zweifle an mir und ob ich richtig bin in meinem Sein, so wie ich eben bin. Tränen der Freude vermischen sich mit Regentropfen…

Und so hatte ich einige unverhoffte Begegnungen in den letzten Wochen mit ehemaligen Klientinnen, Pflegekindern, Patenmädels, Freundinnen. Es ist so eine Freude und Beglückung zu sehen, wie sie sich hinein entfalten in ihr inneres wahres Selbst. Wie sie strahlen und leuchten, wie sich sogar die Physiognomie verändert, ein schiefes Gesicht vollkommen ins Gleichgewicht kommt. Aus medizinischer Sicht unmöglich.

Doch ich weiß um die Kraft der Freude und Selbstliebe, glaube daran und vertraue darauf, bin so was von dankbar für all diese wundervollen Begegnungen.

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Der Liebe einen Raum geben

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Interessante Erfahrung: Gestern war ich in der Stadtbibliothek im Kulturzentrum Gasteig zum Schreiben, es gibt dort viele Plätze zum Arbeiten – war ganz überrascht als ich das vor einigen Tagen entdeckt hatte.

„Umgib dich mit Menschen die schreiben!“ – so meine inneres Navi. Und da ich dieser Stimme der Freude in mir traue, packe ich also mein Laptop, Stick, Brille, Wasserflasche und begebe mich direkt dorthin, gehe nicht über Los und auch nicht ins Gefängnis….hihihi – Monopoly aus Kindertagen lässt grüßen…..

Traue mich tatsächlich, mir einen schönen Platz zwischen all den jungen Leuten zu suchen, die sich mit Mathematik, Chinesisch oder Medizin beschäftigen.

Schreibe am Blog (den ich immer noch liebe wie am ersten Tag) und an der Geschichte von Sonja und Inklusion. Um mich herum ist eine konzentrierte Stille, selbst am Infoschalter wird nur leise gesprochen. Kein Handygebimmel, keine Telefonate, Stille in einer hohen Konzentration. Einzig unterbrochen von einer netten Durchsage, die mehrmals darauf hinweist, in wieviel Minuten geschlossen wird.

Bin so beglückt.

Darüber, dass ich meinem inneren Impuls gefolgt bin.

Darüber, dass ich mich getraut habe, mich zwischen all die jungen Menschen zu setzen.

Darüber, wie es schreibend aus mir fließt – so wie die Isar durch München….. Es fließt aus meinem Herzen und ich spüre, wie sich Liebe in mir ausbreitet und in mir und um mich herum ein heiliger Raum von Liebe entsteht.

Heiter. Hell und Licht.

Überall können wir der Liebe einen Raum geben. In uns und da draußen in der Welt. Wir brauchen nichts mehr verändern und bekämpfen oder retten wollen.

Einfach der Liebe einen Raum geben und vertrauen.

Den inneren Impulsen folgen und vertrauen.

Von Herzen viel Freude, ihr neuen Raumgestalterinnen und Raumgestalter.

Gasteig

Grünes Herzensband

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Kann es noch gar nicht richtig fassen, dass die Freude am Gehen wieder da ist, einfach so. Vor über einer Woche führten mich meine Füße auf verschlungenen mäandernden Pfaden durch den Englischen Garten. Wollte eigentlich nur auf der Bank im Hofgarten sitzen und lesen. Doch der Impuls zu gehen war so was von stark, also überwand ich meine Angst vor dem Schmerz im Fuß und Zeh und ging los. Und mit einem Mal waren es dann über 6 km – einfach mal so. Fühlte mich so gut und leicht und frei, wie neugeboren. Dieses Gefühl hatte ich schon einige Tage zuvor an meinem Sechzigsten. War so sehr überrascht von dem Gefühl von Freiheit und tiefer Freude.

Seitdem gehe ich jeden zweiten Tag so zwischen 6 und 8 km mit meinem Gehstock. Die Isar auf und ab, Grün und Wasser – Fließen und Herzkraft. Gestern ist mir aufgefallen dass München mitten hindurch durchzogen ist von der Farbe Grün, die für das Herzchakra steht und durch die Isar, mal ruhig plätschernd, mal gefährlich reißend und gurgelnd, im Fließen und Flow ist. Mitten in der Stadt Herzkraft und Strömen. Mich berührt dieses Erkennen und vertieft meine Liebe zu dieser Stadt auch wenn ich sie manchmal anstrengend und nervig finde…..  Grüne Herzkraft und strömendes Fließen in ihrem Zentrum, rechts und links die Stadtteile wie zwei pulsierende Herzkammern….. Jetzt wundert es mich auch nicht mehr, dass in manchen Stadtteilen, besonders die nahe an der Isar sind die Grünen zu 50% gewählt werden…….

Heute Schreibtag und morgen wieder Gehtag. Was für ein wunderbarer Sommer in dieser bajuwarischen Stadt der Liebe.

Was ich mag

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  • Ukulele spielen und singen
  • Wenn die Vögel mitsingen
  • Himbeereis mit Sahne
  • Mit der Angst einen Capu trinken und ihr lauschen – wie mit einer guten Freundin
  • Taramas
  • Nachts bei Vollmond nackt im Meer schwimmen
  • Schifferl fahren
  • Es aus mir schreiben lassen und staunen was da mit einem Mal steht
  • Wunder
  • Krinoline fahren auf dem Oktoberfest – obwohl ich das Oktoberfest nicht mag
  • Seifenblasen
  • Socken stricken
  • Inklusion
  • Dates mit dem Leben
  • In die Tiefe gehen
  • Dankbarkeit
  • Menschen die sich bewusst sind wer sie sind 
  • Herzenswünsche
  • Handgeschriebene Briefe
  • Origamiherzen falten
  • Mit 2000 Menschen im Circus Krone die Schöpfung von Haydn singen
  • Rosen, Maiglöckchen, Pfingstrosen, Waldmeister, Hortensien
  • Fülle und Freiheit
  • Cafe Noel in München
  • Freundschaft
  • Wenn das Licht ins Herz tropft
  • Stille
  • Tanzen im Kreis
  • Meinen Gehstock
  • Freude als Landebahn für die Liebe
  • FrankreICH
  • Kerzenschein
  • Über mich hinauswachsen
  • Bauchmuskelkater vom vielen Lachen
  • Neue Pfade
  • Unterwegs sein mit dem Wohnmobil
  • Umärmelungen
  • Meinem Innersten und seinen Botschaften vertrauen auch wenn sie noch so schräg sind
  • Wenn sich der Abend so übers Land legt
  • Aufwachen am Morgen
  • Im strömenden Regen barfuß im Englischen Garten spazierengehen

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Mut ist…

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Mut-ist..

Letztens in der Bücherei dieses Büchlein ausgeliehen – trinke doch sehr gerne einen Capu. Und mit der Angst einen Capu trinken – das soll mutig sein?

Gestern mal wieder angefangen zu gehen, immerhin 6 km durch den Englischen Garten. Grün, Wasser, geschwungene Wege, Vögelgezwitscher, Blasmusik…..

Geht doch – Zeh und Schwere hin oder her. Mutig und zuversichtlich gehe ich Schritt für Schritt und staune, dass mehr geht als ich dachte. Als meine Ängste dachten. Pausieren, einen Capu trinken. Ja die Angst darf da sein, freut sich dass sie gesehen und beachtet wird – wie ein ungesehenes und ungeliebtes Kind.

Höre gerade die Sommergespräche „Mutig neue Wege gehen“ mit Gabriela Linshalm und erstaunlicherweise taucht in den Gesprächen immer wieder die Angst auf.

Bin doch selbst schon so viele neue Wege gegangen, war mir des Mutes gar nicht bewusst. Konnte nicht anders und „musste sie einfach“ gehen. Vorangehen. Am einfachsten war es immer dann, wenn die Wege spielerisch, lustvoll, kreativ und unkonventionell waren, da habe ich einfach nicht darüber nachgedacht.

Na denn, gehe in mutig in der Freude weiter, mal mit Angst, mal ohne. Fange neu an, nehme einen alten Faden auf und spinne ihn weiter, folge den inneren Impulsen (die manchmal sehr viel Mut in der Umsetzung erfordern) und freue mich einfach dass ich bin. Da bin so wie ich bin.

Frohen Sonntag!

 

 

60

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Was für Tage und Wochen vor diesem Tag. Kaputter Zeh, Stillstand, nichts geht mehr. Nur noch mit Gehstock unterwegs, fühle mich alt, müde, schwer.

Einerseits.

Andererseits diese wunderbaren Erlebnisse in tiefster Freude und Licht, dass ins geöffnete Herz tropft…… Nektartropfen für Nektartropfen.

Seit letzten Freitag nur noch Wunder über Wunder, Flow. So viel Liebe, das Universum gestaltet eine großartige Choreografie an Begegnungen und Begebenheiten. Ich übe mich im Annehmen, genieße das geniale Verwöhnprogramm. Lerne und übe Annehmen. Weiten. Aufweichen. Berührbarkeit.

Wache an meinem sechzigsten morgens auf mit dem Gedanken „Es ist geschafft!“

JA ich habe es geschafft, bin ich auch ein wenig stolz darauf. Gab es doch immer mal Momente und echt schwierige Situationen, in denen ich versucht war aufzugeben. War einfach alles zu schwer und aussichtslos. So erschien es mir zumindest in der Situation.

Also geschafft, fühle mich frei. Könnte jetzt Rente beantragen….. hihihi…..

Kann die sein die ich bin und die ich sein will. Hemmungslos und selbstliebend. Ganz und gar Freudebringerin, Botschafterin und Dolmetscherin der Freude.

Dann funkt wieder das Leben dazwischen, will wissen ob ich diesen Weg wirklich weitergehen will, leichte Zweifel, sind nur noch leicht. Egal was ist, alles will mich unterstützen und mir dienen.

Dann mal eben eine Runde Duschen und die Schwere abspülen, Wasser auf meiner Haut und den Duft von Verveine genießen. Ganz im Jetzt und in der Freude.

Der Fleuropbote steht vor der Tür – mit einem bunten Sommerstrauß und einem herzlichen Glückwunsch von unbekannt!!  Ach Leben du bist wirklich sehr originell. Holst mich wieder in die Freude und Begeisterung. Schenkst mir deine ganze Fülle und Pracht und ermutigst mich, weiterzugehen. Voranzugehen.

Wer auch immer mir diesen wunderschönen Sommerstrauß geschickt hat – von Herzen DANKE

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Da hebt sich der Vorhang….

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… lässt Licht ins Herz tropfen und das Spiel beginnt.

Zutiefst berührt hat mich dieser Text von Andrea Schumacher, den sie beim Sommerfest der Villa Stuck vorgetragen hat. Weil es gerade so sehr meinem Lebensgefühl entspricht: Der Vorhang geht auf, die Schleier lichten sich, Licht und Freude tropfen ins Herz, weiten und weiten es hinein in die Freude.

Habe in den letzten Wochen so viel Schönes erlebt, staune und bin. Singen, Musik, Kunst in der Natur, Frauenseminar. Kann die Momente und köstlichen Geschenke des Lebens genießen wie noch nie. Entdecke irgendwie alles neu – von innen heraus. Komm aus dem Freuen gar nicht mehr raus, na gut, dann bleibe ich eben in der Freude die Ich Bin.

Vorhang auf für das neue Spiel in einem neuen Jahrzehnt.

Und danke liebe Andrea Schumacher, dass ich diesen wunderbaren Text veröffentlichen darf!  http://alexander-technik-andrea.com/

https://www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-1806776.html

Sommerfülle

Glückliche Kindheit

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Heute Morgen habe ich mal wieder so einen tollen Artikel von Gerald Hüther gelesen, diesem genialen Hirnforscher der sich v.a. mit Herzensbildung beschäftigt.

https://www.focus.de/familie/erziehung/erziehung-hirnforscher-das-ist-das-geheimnis-einer-gluecklichen-kindheit_id_10913471.html

Gerade in den letzten Tagen hatte ich Begegnungen mit Kindern und Jugendlichen die mir aufzeigten, wie wichtig es ist, dass sie sie selbst sein dürfen und um ihrer selbst willen bedingungslos geliebt werden. Es geht nicht darum, dass Kinder ihren Eltern oder der Gesellschaft zu Liebe bestimmte – gegen ihr Innerstes gerichtete Verhaltensweisen – erlernen. Das ist falsch, wir möchten doch alle, dass Kinder frei und glücklich aufwachsen und SIND. Später als Erwachsene sind sie dann damit beschäftigt, alles abzulegen was sie nicht sind und herauszufinden, wer sie wirklich sind. Zu gut kenne ich das von mir selbst und weiß um die schmerzhaften Wege und Prozesse.

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Mit wenigen Worten ist dieser Prozess beschrieben, gesehen an einer Litfaßsäule.

Viele Menschen halten diesen inneren Weg für egoistisch und verwerflich, doch ich empfinde das anders. Stellt euch mal eine Welt vor, in der jeder Mensch wirklich weiß, wer er in seinem tiefsten Inneren ist und das auch lebt.

Freude lebt und IST.

Kreativität lebt und IST.

Liebe lebt und IST:

Frieden lebt und IST:

Göttlichkeit lebt und IST.

Kinder sind das alles und sie vergessen es erst im Laufe des Großwerdens. Schenken wir ihnen doch offene Herzen und Räume für ihre Entwicklung, frei von Pädagogik und Leistungsdruck, frei von Erwartungen und Zwang.

Einfach offene Räume der bedingungslosen Liebe.