Lass deine Freude leuchten

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Gestern Mittag auf dem Nachhauseweg. Die Sonne scheint, doch es weht noch ein kalter Wind durch die Straßen, dreckige Schneehaufen schmelzen vor sich hin. Entdecke mit einem Mal ganz unverhofft blühende Krokusse in der grauen Wiese – ach wie schön!

Stehe da und staune. Bunt leuchten sie, ganz besonders dieses warme Gelb in der Mitte. Leuchten einfach von innen heraus. Als wollten sie mir zurufen;

Hey Du, mach es wie wir, leuchte von Innen, lass deine Freude leuchten und strahlen, ganz egal wie es um dich herum ist und was gerade geschieht.

Leuchte einfach, sei du selbst und stecke andere mit deinem Leuchten und deiner Freude an!

Danke für diesen Impuls, gerade am Valentinstag. DANKE!

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Love is in the air…

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Heute Vormittag mit Tram und U-Bahn unterwegs, viele Menschen mit Blumen in der Hand, Lächeln auf den Gesichtern. Was so ein Datum ausmacht, 14.2. – Valentinstag.

Treffe mich mit Barbara zum Valentina-Frühstück im Cafe Noel, wirklich auch ein entspannter Ort des Genießens und der Liebe. So von innen heraus, mit einem entsprechenden Bewusstsein der Gastro-Familie.

Es ist irgendwie eine besondere Begegnung, getragen und durchdrungen von so viel Wertschätzung und Liebe. Offen sprechen, zuhören, lauschen, die Worte nachklingen lassen, nachfragen. Alles so sein lassen wie es ist. Liegt das nun an der „Energie“ dieses Tages oder einfach daran, dass wir uns bewusst an diesem Tag für ein Treffen verabredet haben? Ich weiß es nicht, freue mich einfach schon den ganzen Tag über diese besondere Begegnung.

Und dann fällt mir wieder die Silvesterfreizeit in der Langau ein. Im Speisesaal sind die Wände künstlerisch mit Worten gestaltet, jedes Jahr kommt ein neues Wort dazu. Wir sitzen bei den Mahlzeiten meist am gleichen Tisch und mit einem Mal fällt uns auf, dass genau über unserem Tisch das Wort „Liebe“ steht. Ich muss wirklich so lachen!!

Wir sitzen mehrmals am Tag „unter der Liebe“ und merken es nicht! Fast so wie im richtigen Leben. Da ist so viel Liebe um uns und meist ist uns das gar nicht bewusst. Schauen auf alles mögliche, auf das was nicht ist, auf Mangel, auf Streit. Fühlen uns so oft als Opfer des Lebens, machtlos. Und derweil ist alles durchdrungen von Liebe, dieser zuversichtlichen, zugewandten, unterstützenden Energie. Egal in welcher Form sie uns begegnet.

Und so könnte der 14.2.  mit seiner Energie ja weiter wirken in die nächsten Tage und Monate. Wenn wir uns dessen bewusst sind – Love is in the air!

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Am Puls der Zeit

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Gestern Vormittag war ich so im Schreibfluss, darüber habe ich vollkommen die Zeit vergessen und meinen Termin am Nachmittag. Also schnell das Laptop eingepackt undin auf dem Weg zum Termin beim Chinesen eingekehren. Leckeres Essen, nette Menschen um mich. Plötzlich ein Impuls zum Schreiben, also Laptop auf den Tisch und beim Nachtisch für die Langau weitergeschrieben. Dann klingelt auch noch das Handy, eine Freundin ruft an und möchte sich mit mir verabreden. Ich mag es ja nicht, in Cafes oder Restaurants zu telefonieren, doch gestern musste es ausnahmsweise mal sein.

Alles erledigt, dann noch ein paar Sesambällchen zum Nachtisch und bezahlen.

Gehe Richtung Ausgang, vorbei an einem Tisch mit zwei Herren. Spricht mich der eine Herr an und meint: „Sie sind am Puls der Zeit!“  Verstehe erst gar nicht was er meint. Die beiden führen dann aus, dass sie es toll finden, wie locker ich mit Laptop und Handy hantiere, halten mich für modern. Bis ich es kapiere – sie meinen in meinem Alter!!!! Hihihi!!

Ist doch interessant, was den Herren so auffällt. Schmunzeln. Verabschiede mich dann von den beiden mit: „Einen schönen Tag noch am Puls der Freude!“

Ach wie schön sind doch solch unverhoffte und liebenswerte Begegnungen.

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Schaue auf das Schöne

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Immer und immer wieder taucht in mir das Lied „Schaue auf das Schöne“ von Karl Adamek auf. Darin geht es ums Abschiednehmen, Loslassen und Schauen auf das Schöne.

Das mit dem Schönen ist mir so sehr vertraut, egal wo ich bin und mit wem ich bin, ich will es einfach immer schön haben. Schaffe es mit Leichtigkeit, eine schöne Umgebung und Atmosphäre zu schaffen, meist mit Kleinigkeiten. Und der Freude daran wie leicht es ist, etwas „schön“ zu gestalten. Sei es nun ein schön gedeckter Tisch, Kerze oder Blumen, ein persönlicher Gruß, eine gut vorbereitete Sitzung, ein wohlriechendes Umfeld zum Schreiben. Es ist mir wichtig und dadurch habe ich es auch meist sehr schön um mich.

Und dieses Bestreben gilt auch für mein Inneres, auch hier will ich es schön haben, schön mit mir haben. Dabei stelle ich fest, dass es dafür viel mehr Aufmerksamkeit braucht. Zu leicht und schnell schleichen sich unschöne Gedanken und Gefühle ein – ohne es zu bemerken oder zu hinterfragen. Darauf liegt in diesem Jahr mein Fokus: Ich schaue auf das Schöne in mir! Guter Plan – mit dem Ergebnis, dass auch alles beleuchtet und belichtet wird, was nicht immer schön ist oder war. Tut manchmal weh, lähmt mich, vergraut und vergrault die Freude in mir. Doch ich gebe nicht auf!

Jeder Atemzug, jeder Moment, jeder Tag ist ein neuer Anfang und das Schöne zieht mich in die Freude, wieder und wieder. Ach wie schön! Allen, denen ich zu Weihnachten die Karte mit meinem Foto und Text geschenkt habe, wissen wovon ich spreche und schreibe.

Schaue auf das Schöne.

Letztens war ich mal wieder bei Bea, sie hatte mich eingeladen, mit meinen eigenen Fotos zu spielen. Witzig – am Tag vorher hatte ich in meiner Ablage einige Fotokopien gefunden und nichts mit ihnen anzufangen gewusst. Da kam Bea’s Einladung genau zum richtigen Zeitpunkt. Sie spürt einfach intuitiv, wann es Zeit ist einen Schritt weiterzugehen und dies über den künstlerischen Ausdruck sichtbar zu machen.

Es waren Fotos von meinen Reisen der letzten Jahre und dem was sich mir an Schönem gezeigt hat. Der große Tisch in Bea’s Kunstsalon hat mich eingeladen, die Fotos auszubreiten und dann meine Hände – von innen bewegt – ihr spielerisches künstlerisches Werk tun zu lassen. Ohne etwas zu wollen, ohne konkrete Vorstellungen. Und dabei meine inneren Glaubessätze loszulassen, dass ich keine künstlerische Begabung habe….. Bea nennt das Transformationsarbeit – und JA, so ist es.

Während die Hände werkeln und schneiden und kleben und malen und Honigwachs bügeln, wandelt sich meine Vergangenheit in etwas Neues und Schönes.

Aus Alt mach neu – ein alter Spruch. Das Alte bleibt ja da, ist Teil des Lebens. Doch es wandelt sich eben in etwas Neues, Überraschendes.

Dieses sinnliche Tun, überaus sinnliche Tun, spricht meine Seele an, schenkt ihr neue Bilder und Impulse, die wiederum meine Freude und Begeisterungsfähigkeit stärken. Es geschieht ganz von alleine, Bea bestärkt mich einfach darin, den Impulsen zu folgen, einfach so. Selbst wenn ich ungefragt eines ihrer wertvollsten Papiere verwende.

Und so traue ich mich immer mehr, mich zu trauen und mir zu trauen. Darum geht es wohl nach wie vor für uns Frauen, dass wir uns trauen und vertrauen in unseren Impulsen und Schönheit. Ganz egal wer was denkt oder sagt!

Immerhin sind wir da schon einen Schritt weiter als die tollen Frauen am Bauhaus vor 100 Jahren, die Dokumentation auf ARD hat mir das sehr deutlich vor Augen geführt.

Und so gehe ich weiter und schaue auf das Schöne!

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Ach wie schön!

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Nun also schon mitten drin in 2019! Sitze grad im Cafe mit Blick auf noch blinkende Weihnachtsbäume und Bahngleise, lasse mit jedem vorbeifahrenden Zug noch einmal das letzte Jahr vorbeiziehen…..

Irgendwie ein ver-rücktes Jahr, es hat mich in mich gerückt. In mich hinein gerückt, in meine Freude, Klarheit, Wahrhaftigkeit. Geradezu geschubst hat mich das Leben dahin und es gab so manche „achs“. Ach – wie soll es bloß weitergehen?

Mit einem Freund ist dieses „ach“ irgendwann zu einem geflügelten Wort geworden und ich habe dieses „ach“ immer wieder gefühlt, durchatmet, begangen, darauf herum gekaut.

Ach diese vielen erstaunlichen Wendungen, immer dann wenn ich dachte, jetzt geht es wirklich nicht mehr weiter, tat sich eine neue Tür auf.

Und so wandelte sich das „ach“ im Laufe des Sommers. Ich wurde immer achtsamer, wacher, lachte über so manches Mißgeschick, freute mich unendlich mit den Allerliebsten und erlaubte das innere Wachsen. Ohne zu wissen was dabei heraus kommen würde. Das weiß ich zu Beginn dieses Jahres immer noch nicht, doch es ist gar nicht mehr so wichtig. Vertraue immer mehr und ganz einfach meinem inneren Gefühl und den Impulsen die auftauchen, lausche und folge ihnen.

Im Laufe des Sommers ergab sich dann ein Wortspiel aus dem „ach“ und seitdem begleitet mich ganz intensiv dieses „Ach wie schön!“ Entdecke in so vielem die Schönheit, in den kleinsten Dingen, in Augen und Gesichtern, in Räumen, in der Natur. Soviel Schönheit und ach wie oft sehen wir es nicht!

Schauen auf Drama, weil wir es so gewohnt und unachtsam sind.

In diesem Jahr will ich ganz besonders auf all das Schöne schauen, in mir und um mich herum und will es mir schön machen,

Ach wie schön!

Und Du?

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24.12. …also Weihnachten…

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Nun ist es also soweit, Weihnachten. Heilig Abend. Mein ganzes Leben liebte ich dieses Fest, habe mir jedes Jahr etwas Schönes einfallen lassen. Habe am 1. Advent mit Hingabe alle Geschenke eingepackt und mit der Weihnachtspost angefangen. Die sog. stade Zeit war mir wichtig, Musik, Singen, Zeit für Begegnungen. Hatte das ganze Jahr über Ideen und Geschenke gesammelt, habe mir besonders sehnsuchtsvolle Wünsche gemerkt und von Herzen geschenkt. Ach – es war wirklich schön.

Dieses Jahr ist das vollkommen ausgeblieben, keine Lust oder Freude auf Weihnachten. War selbst ganz erstaunt und auch etwas befremdet. Fremdelte mit mir selbst und dem was mich mal beglückt hat. Jetzt macht mir noch nicht mal Weihnachten mehr Spaß.

Bis ich drauf gekommen bin, woran es liegt. Dieses ganze Jahr war irgendwie Weihnachten. Bald jeder Tag ein wunderreiches Geschehen. Wirklich überreich an Licht und Liebe und Wundern. Wenn ich es so schreibe, klingt es kitschig, doch es war und ist so.

Hatte den Mut mein altes Leben aufzulösen und hinter mir zu lassen, vieles von dem was gefühlt einfach nicht mehr gestimmt hat. War viele Monate auf Herbergssuche, wobei es eher Herbergsfindung war. Bea und ihre Kinder waren die ersten, die gesagt haben: „Jetzt komm erst mal hierher zu uns. Du kannst hier sein, wir rutschen zusammen.“

Keine von uns hatte sich zu diesem Zeitpunkt vorstellen können, was sich daraus alles entwickeln würde. So ging es dann als weiter, immer war ein Quartier da, immer zur rechten Zeit. Es waren Aufgaben und Aufträge da und alles hat mir und meinem Leben einen neuen Sinn gegeben. Tag für Tag Weihnachten. Freude im Innern die sich im Außen neue Wege bahnt.

Deswegen hatte ich auch keine Lust auf Weihnachten, weil wir es schon die ganze Zeit über ganz konkret leben und erleben, bewusst oder unbewusst. Weil wir füreinander da sind, ganz selbstverständlich. Weil wir uns einander wichtig sind und das so unkompliziert wie möglich leben und gestalten. Ganz ohne Kitsch und Überhöhung und Glückserwartung. Einfach Herz und Tür öffnen. Klingt einfach und ist einfach. Wenn wir uns für die Liebe entscheiden, egal in welcher Konstellation.

Bea, ich danke dir und den Kindern von Herzen für Eure Herberge der Liebe mitten im heißen Sommer. Ach wie schön! DANKE.

Wünsche euch allen frohe – herzensfrohe – Weihnachten, alles Liebe Sabina

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20.12. „…ohne dich hätte ich es nicht geschafft!“

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Heute ist Marlis dran. Wir kennen uns schon viele Jahre, haben in den 90iger Jahren zusammen im Chor gesungen und miteinander getanzt. Viel miteinander gelacht trotz ihrer vielen Erkrankungen. Waren uns mal näher, mal entfernter, doch immer verbunden. Marlis hatte wirklich kein einfaches Leben, aber sie lässt sich einfach nicht unterkriegen. Hat so ein sonniges warmes Gemüt und sanftes Gesicht. Habe sie schon in manchen Krisenzeiten begleitet, war für sie da, habe sie geströmt bis sie schmerzfrei war.

Vor einem Jahr hatte sie beschlossen ins Betreute Wohnen zu ziehen. Sie fühlte sich überfordert mit dem Alltag, ihr Körper war ein einziger Schmerz. Und so bat sie mich zu Beginn dieses Jahres, ihr beim Ausräumen ihrer Wohnung zu helfen. Mir war die ganze Zeit klar, dass es sich um einen bewussten Prozess des Loslassens handelt – auf allen Ebenen. Und so haben wir uns Stück für Stück außerlich und innerlich durch ihre Wohnung und ihr Leben hindurch gearbeitet. Unzählige Male bin ich zum Wertstoffhof, Bazar, Bücherflohmarkt gefahren. Vieles hat sie über ebay verschenkt. Dazwischen habe ich sie immer wieder geströmt, Ruhephasen, innere Verbindung, Fühlen, Abschied nehmen, Loslassen.

So haben wir uns Schublade durch Schublade gearbeitet, einen ganzen Sommer lang. Und es wurde von Mal zu Mal lichter und heller leichter. Irgendwann war ihr Schlafzimmer leer, habe es mit einer Freundin geweißelt. Sie hat sich ein Pflegebett bestellt und in ihrem Wohnzimmer aufgestellt, nachdem wir so manches umgeräumt und entsorgt haben.

Vor einigen Wochen ist ihr Bruder bei ihr eingezogen, nun hat sie ein Zimmer und er ein Zimmer. Er ist für sie da, geht einkaufen, kocht, repariert.

Am Samstag habe ich die beiden besucht – es war einfach erstaunlich, wie schnell sich die beiden in ihrer „Alten-WG“ zurecht gefunden haben. Beide strahlen mich an, Marlis wirkt erstaunlich fit. Hat wieder Lust auf Leben und Singen und kleine Unternehmungen. Sie ist viel fröhlicher und strahlt von innen heraus.

Gestern rief sie mich an, wollte mir noch was erzählen. Sie hatte zwei ärztliche Behandlungen und berichtete, dass sie sich währenddessen selbst geströmt hat. Einfach so. Hat sich auf ihr Herz konzentriert, ihre Hand darauf gelegt und sich selbst in Liebe geströmt. Sie hatte weniger Angst, keine Schmerzen. Die Ärzte waren ganz überrascht, wie leicht die Behandlungen vonstatten gingen! Yes! Weg von Drama und Schmerz hin zu Freude und Liebe!

Bin selbst ganz begeistert, wie sie nun wieder selbstbestimmt und eigenverantwortlich lebt, hat alle Tools im wahrsten Sinne des Wort in der Hand und im Bewusstsein. Ihr Leben ist wieder lebenswert, sie folgt einfach ihren inneren Impulsen, so gut es eben geht. Und das geht eben ganz einfach – auch als älterer Mensch. Wie schön, wie schön!

Marlis, ich danke dir für unsere lange Freundschaft und diesen gemeinsamen und so besonderen Sommer. Für unser miteinander Gehen und Sein. Wir haben uns gegenseitig gut getan, sind raus aus unseren Dramen und haben – jede für sich – das Leben noch einmal ganz neu entdeckt. Nun kann es wirklich Weihnachten werden, große Freude!

11.12. Mon Cheri

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Zum Nikolaustag schenkte ich Evi, meiner Vermieterin, ein Plätzchenherz und ein Schokoladenbärchen mit einem roten Herzchen. Ich stellte die Kleinigkeiten auf ihren Platz am Esstisch und zündete dazu eine Kerze an. Ich wusste, dass sie abends und nachts öfter mal aufsteht und in der Küche sitzt und es war mir ein Bedürfnis, ihr eine kleine Freude zu machen.

Was mich dann wirklich am nächsten Morgen berührt hat, war folgendes Bild:

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Sie hatte rings um das Herz drei Mon Cheri gelegt. Mein Liebling. Als ob sie es zu sich selbst spräche…..

Wir beide hatten es anfangs nicht so leicht miteinander, ich konnte nicht so gut mit ihrer Barschheit umgehen. Doch mit jedem Tag wird es einfacher und leichter, finden wir auf dem Herzensweg zueinander.  Kann sehen und fühlen, dass auch sie ein weites Herz hat. War so als ob sie es vor sich selbst versteckt hat, wie so oft bei älteren Menschen. Ein langes anstrengendes Leben, Verlust von Mann und Gesundheit. Bitternis und Einsamkeit.

Mon Cheri, mein Liebling. Mich selbst lieben und Liebe sein. Liebe und Wertschätzung die von außen kommt, annehmen, sich berpühren lassen und das Herz öffnen für sich selbst. Da darf dann alles sein, jedes Gefühl darf dann einfach sein.

Letztens hatte ich mal so den Impuls, ich will mich nicht unglücklich verlieben….. und heute kam dann die Antwort: Ich will glücklich lieben! Und das kann überall geschehen und habe ich schon oft erlebt, ganz besonders in diesem Jahr.

Evi hat den Mut zu lieben, ihr Herz zu öffnen und zu weiten, das beeindruckt mich sehr! Und wir lieben weiter… mon cheri!

10.12. …. lacht soviel ihr könnt!

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Die letzten Tage war mir das Lachen irgendwie vergangen, Handy und Internet funktionieren nicht und ich schiebe leichte Panik….. bis ich irgendwann einen Lachanfall bekam und feststellte, dass es doch eigentlich nur peanuts sind. Dann bin ich halt mal ein paar Tage nicht erreichbar, na und? Hauptsache ich erreiche mich, erreiche meine Herz, erreiche meine Freude!

Entdecke beim Spazierengehen mit dem Hund an einer sehr belebten Straße folgendes Plakat:

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Stehe davor und schütte mich aus vor Lachen, ausgerechnet eine Krankenkasse wirbt mit der ansteckenden Infektion LACHEN – hahaha hihihi und YEAH!

Die Leute die an mir vorbeigehen, wundern sich über mich, der Hund auch! Und ich lade ein zum gesunden Miteinander. Unverständnis, Kopfschütteln. Ein zaghaftes Lächeln.

Dann fällt mir die Glückselige Mutter Ma aus Indien ein, letzte Woche erhielt ich einen Link zu ihr:  https://wiki.yoga-vidya.de/Anandamayi_Ma

„Wann immer ihr Gelegenheit habt, lacht soviel ihr könnt!“

Viele Menschen haben sich zu ihren Lebzeiten zu ihr begeben und sie hat gewirkt durch ihr Sein und ihre göttliche Freude – aus sich heraus. Hat den Menschen vermittelt, dass der Schlüssel zu Wohlbefinden, Gesundheit und Glück IN IHNEN liegt.

Gab ihnen den Rat so viel wie möglich zu lachen, wann immer sie Gelegenheit dazu haben!

Tja und ich bin es selbst, die entscheidet wann dazu Gelegenheit ist. Stelle mir vor, wie sich schwierige Situationen in Gelächter auflösen….

Stelle mir vor, wie sie vor dem G20-Gipfel eine Runde mitenander lachen, sehr gute Gelegenheit.

Ein gesundes wohlwollendes wertschätzendes Miteinander – einfach durch Lachen!

 

 

6.12. Weisheit und Träumerin

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Heute öffne ich eine Doppeltür für Sonja. Vor über 10 Jahren haben wir uns kennengelernt und ich durfte Sonja und ihre Familie einige Jahre begleiten. Inzwischen sind ihre Kinder groß und selbständig und wir sind Freundinnen geworden. Haben sehr viel miteinander erlebt bis hin zu einem Fernsehauftritt bei Günter Jauch, haben miteinander gelacht und geweint, sind durch viele alte Traumatisierungen hindurch gegangen. Nun hat Sonja beschlossen, dass ich über sie und ihr Leben ein Buch schreiben soll, weil sie mit ihrer Geschichte anderen Menschen mit Behinderung Mu und Zuversicht vermitteln möchte.

Sonja ist mit einer Ataxie geboren und wurde von klein auf als behindert eingeschätzt und entsprechend behandelt. Sie wurde mehr als Behinderte denn als Mensch gesehen, worunter sie bis heute leidet. Sie möchte doch einfach nur ein ganz normaler Mensch sein, leben, lieben und lachen.

Selten habe ich eine Menschin kennengelernt, die so positiv und zuversichtlich ist, sie lässt sich einfach nicht unterkriegen und schafft es immer wieder, ihre Wünsche umzusetzen. Da ist so viel Kraft und Weisheit und großes Träumen…..

Ihr Name scheint Programm zu sein: Sonja ist die russische Abkürzung für Sophia und steht für Weisheit und das Kürzel Son für Träumerin.

Sonja träumt von einem glücklichen Leben für sich und ihre Kinder und ihre tiefe Weisheit  und positive Lebenseinstellung überraschen immer wieder. Manchmal frage ich mich wo sie das her hat, diese Fähigkeit zu lieben und zu vergeben.

Von Herzen gerne schreibe ich deine Lebensgeschichte auf und nächstes gehen wir dann gemeinsam auf Lesereise!

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