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Heute am 11.11. ist eine gute Gelegenheit, sich ganz wieder mal ganz bewusst des martinschen Teilens zu erinnern. Sicher – manche verbinden mit dem 11.11. den Beginn der närrischen Zeit und teilen ihre Freude darüber. Und ehrlich gesagt, eigentlich könnten wir alle diese närrische Zeit feiern, die sich in den letzten Tagen so ganz anders entwickelt. Alle Sicherheiten und liebgewordene Sicherheiten seit zwei Tagen in Frage gestellt. Und so ist wohl dieses Abenteuer – genannt Leben – in Wahrheit. Es gibt keine Sicherheit und es kann auch niemand diese von außen herstellen oder sicherstellen. Da wiegen wir uns eher in falschen Sicherheiten und geben die Verantwortung ab und vertrauen darauf, dass andere unser Leben schon richten.

Ich bin dankbar, in einem friedlichen Land aufgewachsen zu sein, Frieden seit über siebzig Jahren, Wohlstand, Freiheit, Fülle.

Und nun fügen wir die Liebe, das Miteinander, das Aufeinander-bezogen-sein wieder hinzu und teilen miteinander, so wie es der Heilige Martin getan hat. Aus eins mach drei: Ein Mantel, zwei Teile und als drei fügt sich Wärme und Dankbarkeit hinzu. Eigentlich ganz einfach, frei nach Pippi Langstrumpf: Eins und Eins ist Drei, es entsteht mehr als wir denken, geht über das Verstandesmäßige hinaus-

Heute geht es nicht um moralische Appelle und Aufrufe, sie erreichen unser Herz nicht und verpuffen- Es geht einfach um die Freude am Schenken und Teilen, in dem vermeintlich Bedürftigen den Menschen sehen, Schwester oder Bruder. Mitgeschöpf auf diesem wunderbaren Planeten. Und wie ist es doch schön, wenn sich durch Teilen die Freude mehrt, Licht ins Dunkel kommt. So wie die Kinder mit ihren Laternen und Liedern die Dunkelheit erhellen, so können wir mit unserem Teilen aus freiem und fröhlichen Herzen die dunklen Schatten erhellen und wandeln.

So werden wir selbst zu Martina und zu Martin – heute und an jedem Tag.