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Heute morgen um fünf bin ich walzernd aufgewacht – in mir klang und schwang es im Dreivierteltakt. Draußen ist es grau, der Regen prasselt auf die Dächer ringsum. Es stört mich nicht, in mir schwingt es weiter und weiter in diesen farblosen Morgen hinein. Also aufstehen, Ofen einschüren und einfach in der morgendlichen Stille dieser unerklärlichen Freude in mir nachspüren.

Und dann tauchen Bilder auf: Krinoline fahren auf dem Oktoberfest, als Kind johlend Kettenkarusell fahren, mit der Fähre bei heftigem Sturm schaukelnd durchs Mittelmeer pflügen, mit vielen Menschen die „Zeitlose Freude“ tanzen.

Überhaupt walzernd durchs Leben tanzen – eins zwei drei eins zwei drei…..

Nicht mehr im Gleichschritt marschieren, sondern fließende Bewegungen im Auf und Ab des Lebens. Und wie auch immer es ist, sich freuend der Musik überlassen. Hingabe.

Jetzt bin ich vollends wach!

Guten Morgen schöner grauer Frühlingstag.