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Am-See-3

Unruhig geschlafen, voller Tag, schon viel erledigt, losdüsen zum Hausbesuch, dann noch ein Coaching, Osterpost schreiben und vorbereitende Einkäufe für Ostern. Bin wirbelig, schaff ich das heute alles, will entspannt bleiben, mir selbst genügen.

Und dann die glorreiche Idee: Bevor ich mich in die Welt da draußen stürze, fahre ich erst mal am See vorbei, die geliebte Bank am Wasser, Stille.

Nix da, um die Bank kurvt Harry mit dem Rasenmäher, auf der Terrasse des Seerestaurants Alpenblick hinter mir nimmt Conny die telefonischen Reservierungen entgegen, die Blesshühner wissen nicht so ganz genau ob sie sich füreinander interessieren oder nicht, der Zug nach Oberammergau tutet laut vor sich hin…..

Und doch – ich kann alles ausblenden. Blicke über den ganz stillen See, vor mir öffnet sich das Alpenpanorama und es wird weit in mir, sehr weit. Tiefe Atemzüge, Sein.

Es überrascht mich immer wieder, wie schnell es möglich ist, aus dem Agieren unter Druck und Funktionieren auszusteigen. Einfach zu sein und wahrzunehmen, wie schön und weit die Welt ist.

Diese 10 Minuten am See verändern den ganzen Tag. In aller Ruhe erledige ich eins nach dem anderen und es geht leichter und schneller als am Morgen „befürchtet“. Bleibe in Verbundenheit mit der inneren Freude und habe schöne Begegnungen.

Und später entdecke ich das Lied „SEIN“ von Andreas Bourani. Beschreibt so gut wie ich mich heute gefühlt habe und fühle.