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Gemeinschaft-I

Gemeinschaft – das ist irgendwie Thema meines Lebens, schon seit Kindertagen. Konnte es schon als Kind nicht ertragen, wenn Menschen ungut miteinander umgegangen sind, gestritten haben, nicht miteinander gesprochen haben, zu viel getrunken wurde. UND habe mich immer so sehr danach gesehnt, dass wir anders miteinander umgehen, spürte einfach, dass die Art des Umgangs miteinander irgendwie nicht wirklich stimmt, es war ein ganzes tiefes Gefühl n mir, dass ich bis heute – trotz aller Lebensstürme – in mir habe.

Sehnte mich nach Gemeinschaft der anderen Art, ohne genau zu wissen, wie die eigentlich ausschaut oder wie das geht. Wusste mehr was ich nicht will und habe mich oft davon leiten lassen. In den diversen beruflichen Konstellationen, die immer die Idee von Gemeinschaft hatten, in meiner Ehe, in Freundschaften, in Ehrenämtern und so manches mehr.

Heute kann ich erkennen und fühlen, dass es die Freude ist, die mich durch alles hindurch getragen hat, die Freude am Leben, am Sein, am miteinander Sein. Aus diesem Erleben heraus ist ja auch meine „Herberge der Freude“ entstanden.

Und seit einigen Zeit begleiten mich das Spiralmodell von Gott 9.0 – ein Konzept, ein Erklärungsmodell welches mir hilft, Dinge zu verstehen, immer wieder aus den eigenen Dramen auszusteigen und einfach zu fühlen, wie gut und schön das Leben ist, auch wenn es um uns herum anders erscheint. In diesem Modell wird die jetzige Menschheitszeit als Zeit einer neuen Weise von Gemeinschaft beschrieben und unser aller Verantwortung für uns selbst und Gemeinschaft. Und es wird dieser Phase die Farbe türkis zugeordnet.

Da berührt es mich, wenn ich höre, dass sich die Menschen in Südkorea für einen Präsidenten entschieden haben, der eine friedliche Lösung mit den umliegenden Ländern und Völkern möchte. Sie wollen es einfach probieren, auch wenn sie nicht genau wissen wie es gehen kann und soll.

Da berührte es mich gestern Abend, als Gisela und Walter zum Abendessen kamen, ich hatte sie zum Abschied eingeladen, bevor sie Oberbayern verlassen und sich auf neue Weise auf Gemeinschaft einlassen.

Und was brachte Gisela mit? Einen Stein, selbst gefunden, türkis angemalt und in goldenen Lettern „Gemeinschaft“. Sie wusste nichts von türkis und in welcher Weise ich mich damit beschäftige. Doch sie hat mitten hinein getroffen in mein Herz und es zeigt mir wieder einmal wie alles mit allem verbunden ist.

Danke für unseren schönen Abend in der Freude, danke für die abendliche Gemeinschaft bei aufgehendem Vollmond, danke für das miteinander sein ohne etwas zu wollen. Schön, dass es euch gibt und wir bestimmt miteinander verbunden bleiben……

Gemeinschaft-II