Schlagwörter

,

P1020360

Sommer – der See ist warm – ich genieße das morgendliche Schwimmen im See. Weiches freundliches Wasser und mein Körper, der sich darin fühlt wie ein Fisch. Leicht und frei.

Danach sitze ich noch oftmals nebenan im Biergarten, morgendliche Stille, ein Capu.

Manchmal sind auch noch andere da, trinken einen Kaffee, lesen Zeitung, schauen über den See. Verbundenheit in der Stille und im Schweigen. Gemeinsames Genießen.

Letztens gesellte sich ein älteres Paar dazu, im Einkaufswagerl das Schwimmzeug. Kaffee und Kuchen zum Frühstück.

Sie: Ach ist das schön hier, diese Stille und Weite. Tiefes Durchatmen.

Er: Hmmm.

Sie: Schmeckt dir der Kuchen?

Er. Hmmm

Sie. Ach ist das schön hier – diese Stille.

Er. Hmmm

Sie: Ach lass uns weiter nach vorne gehen, ich will direkt am Wasser sitzen.

Er: Ist doch gut hier, mach nicht so viel Unruhe

Sie: IMMER muss ich machen was du willst

Er_ Hmmm

Sie: Das es so etwas noch gibt, so ein schöner Platz UND diese Stille

Er: Dann sei doch jetzt mal still

Sie: IMMER musst du mich kritisieren, du kannst einem alles verderben

Er: Hmmm

Sie: still

Er: Ich will jetzt gehen, es ist zu heiß

Sie: Es weht doch ein kühler Wind und ist so schön hier

Er: Hmmm

Sie: Kannst du mir nicht einmal meinen Wunsch erfüllen

Er: Hmmm

Sie;: Wir gehen jetzt

Er: Aber es ist doch schön hier

Sie: Hmmm

Dann stehen sie auf, nehmen ihr Wagerl und gehen.

Hmmm!

Stille. Die Vögel zwitschern, die Blesshühner rufen und die Fische springen.

Aufatmen.

Tiefe Freude.