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Bin für ein paar Tage im Bregenzer Wald gewesen, da wollte ich auch schon immer mal hin.  Mich interessiert die Weiterentwicklung von Bauen mit Holz, Architektur, Energie, Gemeinschaft. Habe kurzfristig eine Ferienwohnung in einem modernen Holzhaus gefunden. Heidi, die Vermieterin überreicht mir alle wichtigen Unterlagen einschließlich der Bregenzcard und sie empfiehlt mir, auf den Diedamskopf zu fahren und die Weite zu genießen. Also das hört sich schon mal gut an, ich liebe doch die Weite und das Schauen übers Land.

Im Prospekt lese ich dann, dass im Sommer die Bergbahn am Dienstag schon um 8.00 Uhr hinauf fährt und oben ein Frühstück angeboten wird!

Gesagt – getan. Um 6.00 Uhr aufstehen, um halb sieben im Auto und dann eine gute Stunde Fahrt. Es ist schön so am Morgen und ich freue mich auf die Fahrt hinauf und einen Capu. Und wirklich – kurz vor 8.00 Uhr öffnet ein freundlicher Bregenzer das Tor und hilft uns persönlich in die Gondel. So eine einfache Geste und doch so freundlich und wertvoll.

Die Seilbahn fährt und fährt, an der Mittelstation fährt sie sogar um die Kurve, ich staune. Und dann sind wir oben. Noch zwei Stockwerke zu Fuß aufwärts und da steht es schon, das Empfangskomitee. Freundlich, gut gelaunt und erwartungsfroh. Die Gäste werden zum Tisch begleitet, sofort wird ein Gedeck gebracht, auch könnte ich ein Gläschen Begrüßungssekt bekommen. Das ist dann doch zuviel der Freundlichkeit, ohne Frühstück und auf über 2000 m, ich muss mich erst mal akklimatisieren. Und dann dieser umwerfende Blick, weit und weit und schön.

Capu und Frühstücksbüffet mit regionalen Produkten. Glück pur!

Warum mache ich solche Sachen eigentlich nur auf Reisen?

Könnte ich zuhause auch machen, lebe schließlich in einem touristischen Hotspot.

Wie viel Freude bin ich mir selbst wert? Auch im Alltag – gerade im Alltag?

Muss mal gleich nachschauen ob man oder frau auch auf der nahen Zugspitze Frühstücken kann……

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