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Apfel-im-Kasten

Gerade habe ich dieses Foto wieder entdeckt, dieser Apfel ist mir vor zwei Jahren um diese Jahreszeit bei einem Morgenspaziergang aufgefallen.

Habe dieses Bild länger auf mich wirken lassen und dann ist mir aufgefallen, dass es mir heute genauso ergangen ist. Meine schöne runde pralle Freude war irgendwie eingekastelt und konnte nicht mehr vor und nicht mehr zurück.

Habe mich über so manches und manche geärgert, v.a. auch über mich selbst. Weil ich mich geärgert habe.

War gefangen in alten Gedanken und es hat eine Weile gedauert bis ich festgestellt habe, dass sie es sind, die mich eingrenzen und beengen.

Das Lachen ist mir irgendwie im Hals stecken geblieben so wie der Apfel im Zaun.

Und dabei wollte ich mich heute einfach nur freuen. Es gibt so viele Gründe sich zu freuen, das ganze Leben ist an sich und in sich eine Freude. Also zumindest ist es so gemacht. Kommt darauf an, was ich daraus mache.

Feststecken.

Hängenbleiben im Alten und Gewohnten.

Na dann ist heute mal so ein Tag wo ich feststecke.

Möchte wieder in den Fluss des Lebens, des Wandels und die Freude kommen.

Und dann fällt es mir auf: Auch wenn der Apfel feststeckt, verströmt er seinen köstlichen Duft über die Situation hinaus. Bringt mich sogar zum Lachen mit einer gewissen Art von Situationskomik.

Es kommt wirklich darauf an, wie ich etwas betrachte und beobachte.

Und so mache ich es dann auch mit meiner feststeckenden Freude, ich atme tief ein und aus und dehne die Freude in mir aus. Und mit einem Mal verschwinden sie, die vermeintlichen Begrenzungen und ich kann darüber lachen, laut und befreit lachen.

Fühlt sich gut an.