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Auf den gestrigen Beitrag bekam ich folgende Antwort, die mich für heute inspiriert:

„Auf dem Weg von München zurück nach Bozen lese ich deine Zeilen, bleibe immer wieder bei dem Wort Freude hängen. Freude habe ich die letzten Tage eher selten auf den Gesichtern in der Innenstadt erkennen können. Wo ist sie hin, die erwartungsvolle Freude, das Innehalten und das sich Zeit nehmen?“

Gute Frage, liebe Micha, wo ist sie hin die Freude? Gerade in der Adventszeit wo doch überall von Weihnachtsfreude gesprochen wird. Die Werbung uns große Freude verspricht, wenn wir viel kaufen und schenken, Weihnachtsmärkte besuchen. Glitzer und Lichter und Musik.

Und all diese Rituale haben ja auch etwas Schönes wenn sie uns wirklich tief erfüllen, erfreuen und glücklich machen. Uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Und in dem ganzen Gewühle und dem Trubel begegne ich auch manchmal solch einem Lächeln, einem Strahlen der Freude von innen heraus und dann macht es „klick“ in diesem Moment, verbindet sich Freude mit Freude.

Manchmal, wenn es die Situation erlaubt, verschenke ich ein Schmunzelsteinchen. Diese Idee habe ich von Cornelia Leisch und ihrem Lachyoga übernommen.

Letztendlich sind wir für unsere eigene Freude verantwortlich: wie sehr bin ich wirklich in der Freude mit mir. Freue ich mich von Herzen darüber dass ich so bin wie ich bin. Mit all meinen Stärken, Schwächen, Schmerzen und meiner Traurigkeit. Morgens aufstehen und mich freuen, dass ich da bin und ein neuer Tag vor mir liegt, der dazu da ist mich einfach zu freuen dass ich da bin und diese Freude strahlen zu lassen.

Wenn wir uns wünschen, dass wir auf den Gesichtern der Menschen in den Innenstädten oder wo auch immer mehr Freude sehen, dann lasst sie uns voller Freuden ansehen, ihnen zulächeln oder zuwinken oder zublinzeln.

Nur ein Lächeln.

4.12.