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Gestern Abend fragte mich eine Freundin, wie ich es mache, in der Freude zu sein, wenn ich morgens aufwache und nicht in der Freude bin?

Wieder mal eine gute Frage, die sich aus dem Joy Calendar ergibt und ein weiteres Türchen in die Freude in uns öffnet.

Also machen kann ich da nicht viel, das geht nicht über Tun und Aktivität. Das einzige was ich tue, wenn ich morgens nicht in der Freude aufwache, ist es dies wahrzunehmen. Aha, ich wache auf und fühle mich schwer oder traurig. Kann sein, dass ich schlecht geschlafen oder seltsam geträumt habe, irgendwo etwas schmerzt, es draußen grau und trüb ist, ich sofort daran denke was heute unangenehmes zu tun ist…. Was auch immer.

Dann lege ich mich noch einmal bewusst zurück, atme ruhig und sanft, konzentriere mich auf meinen Atem. Und fühle das Unangenehme, was mich im Moment davon abhält in der Freude zu sein. Fühle es, beobachte es ohne mich gedanklich darauf einzulassen. Nehme einfach wahr dass da etwas ist, was mich im Moment nicht in der Freude sein lässt. Irgendwann beruhigt sich dann das Chaos und es gelingt mir mich auf mein Herz zu konzentrieren. Auf meinen inneren Raum, mein Inneres, mein Ich Bin, die Freude die ich bin. Ich kann diese Freude in mir spüren, sie wartet schon auf mich, winkt mir zu, umarmt mich und ich erlaube dass die Freude, meine Urfreude, sich wieder mit mir verbindet. Für mich ist es die göttliche weihnachtliche Freude, die in mir ist. Und dann kommt irgendwann der Punkt, an dem ich es gar nicht mehr im Bett aushalte und voller Freude und Zuversicht und Dankbarkeit in den Tag starte. Mich einfach darauf freue, was heute wieder geschehen wird, was auf mich zukommt, was das Leben mir in allen Variationen schenkt.

Mein Tag gestaltet sich in den Augenblicken und dem immer wieder rückkoppeln an das was in mir ist und was ich bin; Freude.

Das kleine Kunstwerk einer Künstlerin, die auf der Insel Lesbos lebt, drückt das für mich sichtbar aus. Sie sammelt am Strand Muscheln und Treibholz und verwandelt diese in Schmuck oder Bilder. Deine Freude, meine Freude, unsere Freude ist gut aufgehoben wie in einer Muschel, sie ist immer da und blüht auf und leuchtet wenn wir ihr unsere Aufmerksamkeit schenken. Die Freude blüht und leuchtet in allen Farben und Facetten und bringt unsere jeweilige Einzigartigkeit, unsere Perlen hervor.

Das Leben möchte das von dir, lädt dich geradezu dazu ein: Zeige dich in deiner ganzen Schönheit und Einzigartigkeit, Fülle und Freude.

Danke liebe Birgit für deine Frage. So möge sich nun ein weiteres Türchen für die Freude und in die Freude öffnen.

5.12.

PS: Kaum hatte ich diesen Beitrag fertig geschrieben, klingelte der Postbote und brachte mir ein Päckchen, ganz überraschend, ich hatte nichts bestellt.

Darin ein beleuchteter Weihnachtsstern von meinem Vater (die Beleuchtung mit Fernbedienung!!). Er hat alle Hebel in Bewegung gesetzt um noch solch einen Stern zu erwerben und mir damit eine Freude zu machen. Sag ich doch, das Leben ist genial mit all seinen Varianten und Überraschungen. DANKE lieber Vater für diese morgendliche Überraschung und herzliche Grüße zu dir in die Weihnachtsstadt Nürnberg.