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Gerade zurück aus Garmisch – Abenteuerfahrt durch dichtes Schneetreiben, nichts mehr zu sehen, keine Berge, keine Straße. Alles still und ich fahre schnurrend dahin, genieße dieses stille flaumige unberührte Weiß.

Und jetzt eine Tasse köstlich heißen Tee – ich liebe die wärmende Mischung von leicht süß und scharf. Sitze vor dem Ofen, beobachte die tanzenden Flammen und lasse meine Gedanken schweifen….

Habe heute das Tierheim in Garmisch besucht, noch nie vorher war ich in einem Tierheim. Als Kind hatte ich Hamster, später Meerschweinchen und dann war viele Jahre lang ein Kater Familienmitglied in unserem zusammengewürfelten Leben.

Seit 20 Jahren lebe ich nun ohne Haustier und all die Jahre hat mir irgendwie etwas gefehlt. Fast hätte ich gesagt, eine Freude hat mir gefehlt.

Interessanterweise erhalte ich immer wieder Besuch von Nachbars Katzen, irgendwie schaffen sie es, ins Haus und zu mir in den 1. Stock zu kommen. Sie stolzieren durch die Wohnung als ob es ihre wäre und lassen sich dann auf dem Sessel gegenüber meines Schreibplatzes nieder. So was von selbstverständlich. Und ich finde es schön, wenn so ein Lebewesen meine Herberge bereichert.

Also nun habe ich ein paar Tage Zeit zu überlegen, ob ich mich wieder auf eine Katze oder einen Kater einlassen möchte – mit allen damit verbundenen Konsequenzen. Die mir sehr bewusst sind.

Trinke also meinen Tee, lasse mich inspirieren und anregen von Süße und Schärfe. Spüre dem nach was wirklich in meiner Herberge der Freude sein will.

16.12.