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Gestern auf der Post, um meine mit Liebe verpackten Päckchen und Briefe zu versenden. Lange Schlange, macht nichts, ich schaue einfach meine Post durch und denke an die Menschen, an die meine Post geht. In mir ist es heiter und leicht und es ist so schön, von Herzen zu schreiben und zu schenken. Ich liebe es, nicht nur an Weihnachten!

Vor mir und hinter mir unterhalten sich die Menschen, erzählen sich was sie noch alles zu tun haben, halt das übliche vor Weihnachten. Was mich allerdings irritiert, niemand spricht davon, dass sie oder er sich auf Weihnachten freut, auf den Besuch freut, das Zusammensein oder alleine sein. Einig sind sich die meisten, dass es am besten ist, wenn Weihnachten bald vorbei ist.

Soll ich was sagen oder nicht? Soll ich von meiner weihnachtlichen Freude erzählen? Von meiner Freude eines sich wandelnden Weihnachten, von der Freude eines sich in mir wandelnden Weihnachten? Stehe so ein Weilchen in der Schlange und merke, dass mir meine Freude niemand nehmen kann, egal was um mich herum geschieht. Bleibe in meiner Freude, komme irgendwann dran und lasse meine Post frankieren. Bezahle und dann schaut mir die Postdame einen Moment direkt in die Augen. Ein kurzer Augenblick der Verbundenheit und des Erkennens:

Sie: Lieben Sie Weihnachten auch so wie ich?

Ich: JA – von Herzen. Und die Menschen, mit denen ich in Liebe verbunden bin.

Sie: Das ist aber selten.

Ich: Jetzt sind wir schon zu zweit!

Sie: Von Herzen frohe Weihnachten!

Bin so froh gewesen, dass ich nicht auf das unlustvolle Gejammere um mich herum eingegangen bin, um womöglich auch noch Recht haben zu wollen. Bin einfach bei mir in der Freude geblieben und hatte dann diese wunderbare Begegnung.

Von Herzen frohe Weihnachten!

20.12.