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vielleicht

Komme gerade vom Mittagsspaziergang zurück, Fönsturm, warm, durchgelüftet. Kommt eine junge Frau mit dem Radl vorbei gedüst, wir wünschen uns ein gutes neues Jahr und erzählen uns, was wir in diesem Jahr vorhaben. Sie sucht eine neue Bleibe, in der auch ihre Schafe und Hühner Platz haben, ich erzähle ihr von meinen Ideen.

Zum Abschied sagt sie: „Alles Gute, vielleicht kommt es ja so wie du es dir wünscht!“

Mit diesem „vielleicht“ gehe ich zurück nach Hause. Vielleicht? Will ich ein Vielleicht? Und dann zerlegt sich das Wort in viel und leicht. Sofort wandelt sich das Fragezeichen und mein Hinterfragen in Leichtigkeit und Freude. Sofort und ganz direkt. So einfach!