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Die Masken und Rollen sind abgelegt, jetzt gibt es nur noch mich und DICH in der „Reinform“. Während ich dem so in mir nachspürte, dieser reinen ursprünglichen Freude in mir, tauchte das Wort „Durchlässigkeit“ auf und daraus ergab sich wieder mal ein Wortspiel:

durchlässigkeit

Wenn es uns gelingt, in großer Lässigkeit zu lassen, all das zu lassen, was wir nicht wirklich sind, all das lassen was wir gelernt und ungeprüft übernommen haben, wenn wir all das lassen was uns krank macht egal ob körperlich oder psychisch, wenn wir all das Warten und Erwarten einfach lassen, dann öffnet sich in uns ein weites Feld und mit einem Mal entdeckst du, wer du wirklich in deinem Leben bist.

Ich für mich entdecke dies jeden Tag neu, ganz neu. Mich selbst einfach so zu nehmen, einfach so anzunehmen wie ich bin. Mich nicht selbst immer wieder kleiner und schlechter machen. Mich auch nicht überhöhen und auf dem Egotrip unterwegs sein.

Einfach mal anerkennen, dass ich der Glücksjoker in meinem Leben bin und alles andere einfach lassen. Bei mir führt das dazu, dass ich durchlässiger werde, sanfter in den Wahrnehmungen, empfindsamer, hellhöriger.

Manchmal machte mir diese Durchlässigkeit ein wenig Angst, wo führt das hin, bin ich noch ganz bei Sinnen? Ja, bin ich, wirklich voll und ganz in den Sinnen und der Freude im Innen.

Und ich bin so froh, dass immer mehr Menschen auch auf diesem Weg unterwegs sind, wir uns jetzt nach und finden. Durch den Durchlass, durch die Enge, die Angst kann nur jede und jeder alleine hindurchgehen. Und ich weiß, dass dieser Durchlass auch sehr schmerzhaft sein kann, da ist nichts mehr von Freude zu spüren. Doch niemand geht diesen Weg alleine, du hast immer den Joker in dir dabei. Was soll da schon schiefgehen?