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Ich habe das Gefühl ich trete auf der Stelle. Das Alte funktioniert nicht mehr, macht keinen Spaß mehr und das Neue ist irgendwie noch nicht da, kommt nicht auf mich zu. Bisher war es in meinem Leben immer so, dass wenn eine Aufgabe „erfüllt“ war, die neue Aufgabe mich schon gerufen hat. Auf diese Weise habe ich so viel erlebt, erfahren, gelacht, verändert, bewirkt. Ist so viel Segen geschehen.

Und nun?

Kommt nichts auf mich zu. Kein Projekt, kein Mann (haha), nichts. Einfach nichts.

Ich weiß schon, dass sich das Leben ganz neu gestaltet – aus dem Innen heraus, aus der Freude am Sein, am so sein wie ich bin, aus der Stille.

Doch es rührt sich einfach nichts. Und dann taucht es auf – dieses Wort: Verhinderungspflege.

Ja holla, offenbar pflege, züchte ich geradezu die Verhinderung. Verhindere mich selbst, blockiere mich selbst. lasse die Freude, Kreativität, das Spiel mit den Worten nicht wirklich frei, sperre mich selbst ein in den Laufstall. Will ich das wirklich?

Stillstand.

Wartestand.

Ruhestand.

Marktstand.

Kopfstand!

 

Standspur.

Standpunkt.

 

Standing ovations.

 

Von Herzen DANKE an meine Verlegerin, die die Tür zu mir und meiner Freude wieder geöffnet hat, auf ihre ganze eigene liebevolle und behutsame Art und Weise. Die Standing ovations sind für DICH!

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