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Eigentlich wollte ich heute ganz viel erledigen, doch nichts von all dem ist geglückt. Endlosschlange beim Wertstoffhof, Geschäft geschlossen, Keller kann ich nicht aufräumen, O2 ist nicht erreichbar und so manch anderes Ungemach. Dazu noch Kopfweh was ganz selten bei mir vorkommt. Ungeduld und leichtes Genervtsein kommen auf.

Mach mehr von dem was dir Freude macht!

Meine innere Stimme erinnert mich daran. Danke für den Hinweis, die letzten Tage und Wochen waren anstrengend genug, offenbar gibt es einen besseren „Plan“ für den heutigen Tag.

Also erst mal einen Capu auf dem Balkon und die blühende Kastanie bestaunen.

Wäsche im Freien aufhängen und beim Abnehmen den frischen Duft von Wind und Sonne genießen.

Leckere Brotzeit zubereiten und mir Zeit nehmen für ein Gespräch – ganz bewusst.

Atmen, Fühlen, Mittagsnickerchen.

Eine Runde lesen in dem berührenden Roman „Alle meine Wünsche“.

Die neue Umgebung erkunden und heimlich in Nachbars Garten wohlriechenden Flieder pflücken.

Immer wieder in mich hinein spüren. Wie ist es so ohne vermeintliche Sicherheiten? Einfach nur Sein und vertrauen? Kann ich das wirklich? Vertraue ich dem Vertrauen?

Eine Karte mit einer persönlichen Mail beantworten und mir auch dabei bewusst werden, dass die Freude es ist die mich führt. Und dadurch ziemlich viel verändert, womöglich alles. Indem ich der Freude meines Herzens folge. Wohin mich das wohl noch führen wird?

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