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Gestern war mal wieder so ein Tag der viel besser war als von mir morgens gedacht. Um halb sieben in die Schuhe geschlüpft und los in den frischen neuen Morgen, das Viertel erkunden. Kaum Menschen unterwegs und die wenigen, denen ich begegne, grüße ich fröhlich. Die sie begleitenden Hunde finden das klasse und antworten mit Schwanzwedeln, die Menschen selbst sind überrascht. Ich auch ob des Schweigens. Na gut, mir macht es Freude, trotzdem zu grüßen.

Streife durch das Villenviertel aus der Jugendstilzeit oberhalb der Isar, die Künstler wussten schon wo es schön war, die Herren Stuck und Mann und Co. Sogar ihr eigenes Theater im Jugendstil hatten sie sich am Prinzregentenplatz gebaut und über allem schwebt der Friedensengel. Verlaufe mich und freue mich auf meinem Capu.

Und so geht es den Tag weiter, habe eine Idee, einen Impuls, folge diesem und dann kommt es anders und besser. Auf diese Weise habe ich Freude, nette Begegnungen, „schaffe“ mehr, manches regelt sich von selbst fast wie von Zauberhand. Am Abend dann eben mal noch zu Ikea, selbst diese Fahrt im Berufsverkehr ganz ohne Stau, es fließt einfach so dahin.

Wir lassen den Abend bei einem Glaserl Sekt ausklingen, die Kinder bauen alleine ihre neuen Stühle zusammen, essen was der Kühlschrank hergibt und sind glücklich.

Was für ein Tag. Es laufen lassen, sich dem stellen was ansteht. Fühlen was da ist, auch das Unangenehme. Soviel Erleichterung und Leichtigkeit und Freude. Mehr Freude geht fast gar nicht – oder doch?

Dem Herzen und seinen Impulsen folgen. Fließen lassen und vertrauen. Staunen und Freuen. Abends im Bett liegen und mir verwundert die Augen reiben und sanft in die Nacht hinüber gleiten und mir einen Traum der Freude wünschen.

Oh wie schön ist das Leben!

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