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War heute morgen um sieben mit Barbara verabredet. Wollte sie einsammeln und mit ihr rausfahren, raus aus der Stadt. Kopf frei bekommen.

Habe vergessen den Wecker zu stellen, doch ich wache rechtzeitig um kurz nach sechs auf. Ihr wisst schon – erstmal ein Capu auf dem Balkon!! Blitzwäsche, Beißerchen schrubben und nix wie los. Menschenleerer und autofreier Mittlerer Ring. Die Stadt schläft noch. Eine Runde tanken und Spaß dabei haben, die Tanke mit dem günstigsten Preis anzusteuern. Noch schnell zwei Croissants mitnehmen, ein fröhliches „Schönen Sonntag“ rufen und bei Barbara ranfahren. Immerhin ist sie schon wach und wir können bald starten.

Wohin? Eigentlich wollte ich Richtung Tegernsee, doch mein inneres Navi beschließt, Richtung Wasserburg zu fahren. Endlos lange Ausfallstraße bis wir im Grünen sind. Kaum Verkehr, können gemütlich dahinfahren. Coole Musik auf Bayern 1, die Beatles bringen das Autochen zum Schwingen. Und ehe wir uns versehen, sind wir auch schon in Wasserburg am Inn. Wunderschöne Altstadt – vom Inn umspült. Morgendliches schlendern, durch die Gassen treiben lassen. Barbara ist ganz erstaunt über die Freundlichkeit der wenigen Menschen die uns begegnen. Finden den Weg zum Inn, eine Bank unter Bäumen erwartet uns. Der Inn fließt dahin so wie unsere Gedanken….. und ab und zu tropft es nass von oben, die Insekten lassen einfach ab!

Irgendwann meldet sich der Hunger, also wieder zurück in die Altstadt, vor der Schranne erwarten uns gedeckte Tische in der Sonne. Wärmende angenehme Sonne. Einfach nur schön. Köstliches Frühstück aus frischen regionalen Produkten.

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Dann zieht es uns wieder an den Fluss, wir umrunden das Städtchen auf dem Skulpturenweg, neben uns rauscht der Inn dahin. Kommt aus den Bergen und fließt über die Donau bis ins Schwarze Meer. Schöne Vorstellung.

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Zuckeln wieder zurück nach München, haben schon so viel erlebt während die anderen erst losfahren. Mittagsschläfchen und dann Schreiben.

Ich liebe einfach den Morgen, die Offenheit des neuen Tages, die Unverbrauchtheit und klare Luft. Hat was! Und wie schön ist das denn, so einen Start in den Tag miteinander zu teilen und zu erleben, zu erlieben. Einfach so. Braucht nicht viel, nur aufstehen!