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Gestern war echt so ein schöner Tag – einfach nur schön sich durch den Tag treiben lassen. Mich nicht von Halsschmerzen und Kopfweh davon abhalten lassen, mich des Tages und Lebens zu erfreuen.

Von außen betrachtet vielleicht ein wenig langweilig. Capu auf dem Balkon, Sille im Innenhof, die BürgerInnen schlafen länger, nur ein kleines Mädchen zieht auf seinem neuem Fahrrad übend seine Runden, glucksendes Lachen.

Den frischen kühlen Wind auf meiner Haut spüren.

Ein morgendliches Gespräch, entspannt und doch in der Tiefe und Wahrheit.

Wäsche waschen und wie im Süden über den Balkon aufhängen.

Und dazwischen Lesen und Lesen und Lesen. Eines meiner Lieblingsbücher. Habe nur noch zehn Bücher, alle anderen verschenkt.

Die Mondspielerin von Nina George. Reise innerlich nach Paris und in die Bretagne. Folge den Erlebnissen von Marianne, fühle mich ihr nahe auf ihrem ureigensten Entwicklungsweg in die Liebe. Lasse mich verzaubern und anrühren von Dialogen und allerschönster poetischer Sprache.

Schon als Kind liebte ich es, in Büchern zu versinken. Lesen lernen in der 1. Klasse war eine Offenbarung für mich. Zuerst habe ich den Bücherbus leer gelesen, dann die Stadtteilbücherei und danach die Stadtbibliothek in der Innenstadt. Oftmals und oftmals dorthin geradelt. Neue Bücher zu Weihnachten und zum Geburtstag.

Daran musste ich gestern denken, an diese Kindheit mit dem Glück von Büchern und das Lesen mich noch immer glücklich macht.

Und zunehmend mehr auch das Schreiben, das eigene Schreiben, das aus mir Schreiben. Wüsste kaum etwas mir da noch mehr Freude macht als dieses Schreiben, wer weiß?

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