Schlagwörter

, , , , , , ,

P1030647

Gestern vorm Lachen im Westpark war ich noch eine Runde in den Gärten spazieren. Die Pfingstrosen mit ihrem zarten Duft hatten mich so berührt, da „musste“ ich heute am Pfingstmontag einfach noch mal hin. Aufwachen, Lächeln, Capu und dann einmal quer durch die feiertäglich stille Stadt.

Irgendwie berühren mich die Blüten der Pfingstrosen, diese dicken Boller, die sich dank der Ameisen weit und weit und weit öffnen und ihren Duft verströmen. Ich könnte in jede Blüte hineinkriechen…..

Die Zartheit der Blütenblätter – manche sogar in Herzform – und der Duft berühren mich, berühren etwas in mir. Machen mein Herz weit und dankbar. In diesem Moment ist es so einfach, ganz in Präsenz und Liebe zu sein. Liebe für das was ist. So wie es mit mir und den Menschen ist.

Pfingsten steht für die Zahl 5 und diese wiederum für den „neuen Menschen“ und eine neue Erde. Die Predigt des Pfarres aus Chicago anlässlich der Prinzenhochzeit in England hat so viele Menschen berührt, weil er in flammenden Worten über die Macht der Liebe gesprochen hat. Unser aller Sehnsucht in so einfachen und kraftvollen Worten ausgesprochen hat. Ich kann mir so gut eine Welt vorstellen, in der die Macht der Liebe wirkt, weil wir es wollen und daran glauben.

Einfach sein, sich bewusst sein dass wir Liebe sind, unser Herz öffnen und Liebe verströmen – so wie die Pfingstrosen in ihrer ganzen Schönheit und Präsenz.

Dazu laden uns die Pfingstrosen und Pfingsten ein: Probiert es einfach, seid die ihr seid. Nicht immer gelingt es, try and error! Dann eben wieder zurück, nach innen, auf Anfang, Reset. Und neu öffnen und freuen, lächeln und präsent sein.

Heute Morgen begegneten mir nur lächelnde Menschen, nickend und grüßend. Immer mehr werden es, die etwas anderes wollen, etwas NEUES wollen und wagen.

In diesem Sinne: Frohe Pfingsten!