Ein langer Sommer geht zu Ende, mein langer Münchner Sommer mit so vielen Wendungen, Ereignissen, Erlebnissen, Wundern…… und nun?

Habe inzwischen ein Zimmer bei einer älteren Dame bezogen, führe täglich das Hündchen aus, das Draußensein tut mir gut. Alles andere wird sich finden.

Mein Aushilfsjob bei Vollcorner ist beendet, ich habe diese Tätigkeit an der Kasse geliebt, diesen Umgang mit so vielen netten Kundinnen und Kunden. So viele Menschen, die bewusst in der Freude und Zuversicht leben.

Bin mir immer klarer darüber, dass ich in Gemeinschaft leben möchte, in einer liebevollen offenen Gemeinschaft. War letztens auf einer Tagung in Weimar zum Thema „Inklusiv wohnen und in Vielfalt und Gemeinschaft leben“. Einfach toll, wenn 100 Menschen aus der ganzen Republik zusammen kommen und sich über neue Formen von Leben in Gemeinschaft austauschen. Und ich fühle mich in meiner Idee bestätigt, dass es gut und schön ist in Gemeinschaft zu leben.

…und nun?

Bin einfach dankbar für alles was in diesem Jahr an wunderbarem geschehen ist, dankbar für die Menschen die an meiner Seite waren und sind. Wenn ich über diesen Sommer schreiben oder einen Film drehen würde, dann würde alle sagen „Was für eine schöne Geschichte, doch im wirklichen Leben gibt es das nicht“.

Oh doch, sehr wohl gibt es das! Und werde auch darüber schreiben.

Eine Freundin, deren Küche ich gerade als mein „Büro und Schreibzimmer“ nutzen darf, sagte heute zu mir: „Du bist so etwas wie eine Freudebringerin!“ Stimmt – so fühle ich mich auch oft.

…und nun?

Was mache ich daraus?

Immer dann wenn ich über diese Frage nachdenke, ist irgendwie nur Leere in meinem Kopf. Ich kann nichts daraus „machen“, weil ich es ja bin. Und auch sein will.

…und nun?

Freudebringerin. Egal wo und wie und mit wem. Bringe durch mein Sein Freude zu Menschen und Tieren, bringe sie zu ihnen und in ihr Leben.

Einfach so, von Moment zu Moment. Ohne etwas zu wollen, einfach sein.

Das gefällt mir!

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