Schlagwörter

, , , , ,

Nun also schon mitten drin in 2019! Sitze grad im Cafe mit Blick auf noch blinkende Weihnachtsbäume und Bahngleise, lasse mit jedem vorbeifahrenden Zug noch einmal das letzte Jahr vorbeiziehen…..

Irgendwie ein ver-rücktes Jahr, es hat mich in mich gerückt. In mich hinein gerückt, in meine Freude, Klarheit, Wahrhaftigkeit. Geradezu geschubst hat mich das Leben dahin und es gab so manche „achs“. Ach – wie soll es bloß weitergehen?

Mit einem Freund ist dieses „ach“ irgendwann zu einem geflügelten Wort geworden und ich habe dieses „ach“ immer wieder gefühlt, durchatmet, begangen, darauf herum gekaut.

Ach diese vielen erstaunlichen Wendungen, immer dann wenn ich dachte, jetzt geht es wirklich nicht mehr weiter, tat sich eine neue Tür auf.

Und so wandelte sich das „ach“ im Laufe des Sommers. Ich wurde immer achtsamer, wacher, lachte über so manches Mißgeschick, freute mich unendlich mit den Allerliebsten und erlaubte das innere Wachsen. Ohne zu wissen was dabei heraus kommen würde. Das weiß ich zu Beginn dieses Jahres immer noch nicht, doch es ist gar nicht mehr so wichtig. Vertraue immer mehr und ganz einfach meinem inneren Gefühl und den Impulsen die auftauchen, lausche und folge ihnen.

Im Laufe des Sommers ergab sich dann ein Wortspiel aus dem „ach“ und seitdem begleitet mich ganz intensiv dieses „Ach wie schön!“ Entdecke in so vielem die Schönheit, in den kleinsten Dingen, in Augen und Gesichtern, in Räumen, in der Natur. Soviel Schönheit und ach wie oft sehen wir es nicht!

Schauen auf Drama, weil wir es so gewohnt und unachtsam sind.

In diesem Jahr will ich ganz besonders auf all das Schöne schauen, in mir und um mich herum und will es mir schön machen,

Ach wie schön!

Und Du?

sabina-ach-klein