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Gestern beim Gehen ist mir mit einem Mal aufgefallen, dass in dem Wort Ostern der Stern versteckt ist! Wie beim Ostereier suchen. Mit diesem Entdecken und der Freude darüber bin ich gestern und heute gewandelt. An Ostern den Stern in sich finden – ach wie schön o Stern!

Es ist endgültig vorbei – das (manchmal schon fast verzweifelte) Suchen im Außen, da ist nicht mehr wirklich etwas zu finden. Es ist IN mir. Freude, Liebe, Begeisterung.

Da kommt mir das Bild vom einstürzenden Turm von Notre Dame in den Sinn. Der spitze Turm auf dem Dach wurde als Finger bezeichnet, der in den Himmel und auf das Göttliche weist. Und nun brennt dieser Turm ab, stürzt in sich zusammen, schlägt ein Loch in die Decke und fällt hinunter in den Altarraum. Ins Innerste, ins Heiligste. Was für ein symbolisches Bild. Es kehrt sich alles nach innen, dort ist alles – auch das Göttliche – zu finden. Was für eine frohe und entspannende Botschaft zu oStern.

Das Göttliche bist Du, heilig bist DU!

Sei du selbst, leuchte und strahle von innen, einfach so, ohne etwas zu wollen. So wie die einzelne Blüte am Baum, sie ist einfach sie selbst und schenkt dadurch Freude. Vollkommen absichtslos.

Das wünsche ich Dir du österlicher Stern – sei du selbst, sei einfach o Stern.

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