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Noch einmal eine kleine Runde zurück vor meinem Morgenkaffee….. Gestern war ich wirklich fleißig, habe viel geschrieben und von innen nach außen gebracht. Ist ja so eine Sache, sich mit den eigenen Themen zu zeigen. Mittags war ich schon eine Runde laufen und abends hatte ich dann noch mal das Bedürfnis nach „echtem“ Leben und Bewegung. Den ganzen Sommer wollte ich schon zum Sonnenuntergang an die Isar, also nichts wie los vor dem nahenden Herbstanfang.

Einfach den Impulsen folgen und im Lehel aus der U-Bahn steigen….. ein paar Schritte zu Fuß hindurch durch Autoschlangen und schon bin ich da. Vertraut ist sie mir in diesem Sommer geworden, diese Isar, die an vielen Stellen frei durch die Stadt fließen darf. Es ist mir noch einmal richtig bewusst geworden, wie schön das ist, wenn sich ein Fluss „frei“ bewegen, mäandern, ausdehnen darf. Was ja eigentlich das Natürlichste von der Welt ist.  So wie auch wir uns frei bewegen, mäandern und ausdehnen dürfen, DAS ist unser natürlicher Zustand!

Seltsam ruhig und friedlich – so mitten in der Stadt.

Ein Turm leuchtet im Abendlicht und erinnert mich daran, dass ich Leuchtturm bin. Früher wollte ich das nicht sein, wollte nicht alleine da oben sitzen und vor mich hin leuchten und die Motten und Mücken anziehen. Habe gemerkt, dass ich es nicht mehr ablehne oder sein möchte, weil ich es bin. Einfach so aus mir heraus. Bin da in meiner Freude und lasse sie aus mir heraus leuchten und strahlen.

Die Mondin lächelt zwischen den Bäumen und ruft mir zu:  „Alles gut, alles im Fluss“

Ein Brunnen plätschert vor sich hin und singt sein gluckerndes Abendlied.

Und dann zum Abschluss noch ein Klavierspieler mit sanften berührenden Klängen.

Also wirklich – ich sollte mich öfters am Abend noch einmal aufmachen…. und viel mehr erleben als einen Sonnenuntergang an der Isar……