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Sonne pur – nichts wie raus aus der Wohnung und hinaus in die Freude. Mit der Tram Richtung Schwabing, lasse mich durch die Stadt schuckeln und blicke verwundert aus dem Fenster. Auf dieser Strecke bin ich noch nie entlang gefahren UND alles wirkt anders, so anders. Bloß weil die Perspektive eine andere ist, interessante Beobachtung…

Steige am Elisabethplatz aus und bin schon fast im Kreta-Grill, da wollte ich schon lange mal hin und heute habe ich mich für das Neue entschieden. Weiße und blaue Tische auf dem Gehsteig, der Duft von Knoblauch und Olivenöl lädt sofort ein, sich niederzulassen. Aufmerksame Bedienung, Herzensfreundlichkeit. Ach wie liebe ich dieses Gefühl. Köstliches vegetarisches Essen verwöhnt mich, während immer wieder eine Tram vorbei rumpelt oder ein Auto vor mir einparkt….. Es ist so einfach, wirklich so einfach, mich sofort in ein Gef´ühl der Freude zu begeben, es auszukosten und zu genießen. Brauche ich gar nicht ins Flugzeug steigen, ist alles da….. halt ohne Meer, dafür mit der Tram.

Fahre beglückt zurück in die Stadt, Vater und Sohn steigen ein, setzen sich neben mich. Ein lauter Seufzer neben mir: „Ach Papa, wir sind im Paradies!“ Weiß gar nicht, was den Jungen so glücklich macht, auf jeden Fall fühlt er sich im Paradies! Vater: „Stimmt – jetzt sind wir im Paradies!“ Dann schweigen sie und steigen zwei Stationen später aus, Hand in Hand.

Lande dann noch im Cafe in einem Innenhof, nüchterne Architektur der 50iger Jahre. Sonne, alle Tische belegt, setze mich zu einem Herrn an den Tisch, dieser hält sein Mittagsschläfchen. Auffallend nette Bedienungen, aufmerksam, unaufgeregt. Genieße allerköstlichsten Kirsch-Vanille-Streusel-Kuchen, den ich serviert bekomme mit den Worten: „Aus unserer Paradies-Küche!“

Ja sind wir denn heute wirklich im Paradies?

Ja schon.

Weil ich offen dafür bin, offen und bereit für Paradieskirschen und paradiesische Freude! Freuen, empfangen, annehmen, genießen!

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