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Heute war wieder mal ein Tag so ganz und gar im Flow. Aufwachen, Grinsen, Atmen, Stille in mir. Mich freuen dass es mich gibt und mein Leben sooo schön ist. Den ersten Impuls von innen dann aufnehmen, handeln und geschehen lassen. Ohne große Anstrengung läuft es einfach so durch den Tag von morgens um sieben bis abends um zehn. Bin jetzt irgendwie müde und gleichzeitig wohlig rund und zufrieden und sehr wach.

Die Dinge so annehmen wie sie kommen, nicht ärgern, nicht aufregen oder gar empören. Bringt gar nichts, vertreibt nur die Leichtigkeit und Freude.

Und stelle jetzt am Abend fest, dass ich – folgend von Impuls zu Impuls – viel geschafft und erledigt habe. Die Lösung oder Überraschung kam mir dann schneller UND besser entgegen, als von mir erdacht.

Und ich liebe einfach die ganz unterschiedlichen Tätigkeiten. Bürokram, Schreiben, Singen, Tanzen, Sounding. Hausbesuch bei einer Klientin mit Behandlung. Stau auf dem Mittleren Regen, unwetterartiger Regen, eben noch bei einem sozialen Projekt vorbeischauen, mit einem schwerkranken jungen Mann smsen. Abendspaziergang um den Block in Begleitung eines jungen Menschen, tiefschürfendes Gespräch mit der Frage, ob ich Psychologin sei.

Nee, bin ich nicht, zumindest nicht mit Dipl.

Doch ich fühle mich mir nahe und damit den Menschen, denn nichts von wie auch immer gearteten Befindlichkeiten ist mir fremd. Bin präsent, bin wach, bin da und in meiner Freude. Das macht die Tage und Begegnungen leicht – auch wenn es manchmal schwer ist.

In diesem Sinne eine leichte Abendruhe und freudige Träume.

Abendstille überall.

Küsschen Sabina

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Mehr Freude heißt für mich mehr Schreiben. Und so habe ich mich heute doch glatt getraut, beim Schreibwettbewerb der Zeitschrift emotion eine Kurzgeschichte einzureichen. In diesem Jahr geht es um das Thema „Lebenskrisen“ und wie frau damit umgehen kann. So als „Stehauf Queen“. Also dazu habe ich wirklich eine Menge zu erzählen und ich habe meine Geschichte „Es kommt immer besser als frau denkt“ genannt. Es ist nicht nur eine Geschichte, es ist MEINE Geschichte und meine Erfahrung. Gerade in den letzten Wochen und Monaten, als es mich und mein Leben heftig durcheinander gewirbelt hat. So viel Schönes und Gutes, so viel Freude und Liebe ist mir durch Menschen und das Leben an sich geschenkt worden. Oftmals fast unglaublich in den Synchronizitäten. Und ich übe mich darin, mich einfach nur zu freuen und zu staunen, inzwischen halte ich nichts mehr für unmöglich oder unglaublich.

Es ist mir so eine große Freude all dies zu erleben und mich durch die Prozesse hindurch zu schreiben, die dann wieder das nächste Erleben bringen. Ein leicht fließender schöpferischer kreativer Prozess des Erschaffens in Schönheit und Würde.

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Heute noch einmal etwas zum gestrigen Muttertag.

Wie wäre es denn wenn wir die Mutter, das weiblich-weiche in uns mehr wahrnehmen und nähren?

In unserem Herzen ist eine liebevolle wertschätzende Instanz – manche nennen es Liebe, grundlose bedingungslose Liebe – die uns von innen berührt, führt und beschenkt. Es ist alles da – in uns – und wir können diese Fülle und Freude täglich ehren und feiern. Nicht nur am Muttertag. In der Natur ist gerade so viel an Pracht und Fülle, beinahe schon sinnesbetörend und wir können im Außen erkennen, das alles in uns ist.

Mit diesem Wissen und Wohlwollen können wir froh und getrost unseren Tag, unsere Begegnungen, unser Leben gestalten. Innerlich von Fülle und Freude gekitzelt und berührt.

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Sonntag Morgen. Mother’s Day.

Konnte noch nie viel mit dem Muttertag anfangen. Unsägliche Gedichte lernen, Bild malen oder etwas basteln, vorgegebene Rituale mit all dem Kommerz. Schon als Kind erschien es mir erzwungen und später noch viel mehr. Dieser ganze moralische Druck. Ich möchte aus dem Herzen heraus echt und wahrhaftig sein. Und wenn es mir danach ist, dann mache ich – wem auch immer – ein Geschenk oder eine Freude.

Gestern Abend hütete ich die beiden „Pubertiere“ – Muttern war auf eine Geburtstagsfeier eingeladen. Sophia wollte nach dem Abendessen unbedingt die Küche aufräumen, was bei mir leichte Verwunderung hervorrief. Bis ich kapierte, dass sie alles schön vorbereiten wollte für ihre Mami. Sie hatte genaue Vorstellungen, suchte lange eine ganz bestimmte Tischdecke, räumte alles weg was ihr Schönheitsempfinden störte und dekorierte den Tisch mit ihren Gaben. Es war wirklich berührend und es berührte mich. Ihre klaren Vorstellungen und ihre Liebe. Da war nichts erzwungen und gekünstelt. Einfach nur ein Bedürfnis von innen heraus, der Mami eine Freude zu machen. Heute Morgen ist sie sogar von alleine aufgestanden, hat ihren Bruder dazu gebracht zum Bäcker zu gehen – und das alles in erstaunlicher Ruhe und Stille. Eine fast schon „heilige“ Stimmung.

Wie auch immer dieser Tag nun verlaufen mag,…. ich wünsche euch dreien ein Zusammensein in Liebe und Verbundenheit. Habt Freude aneinander und miteinander! Einfach so!

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Also wirklich – so geht es ja nicht! 111 Tage Selbstversuch und dann ein „Aussetzer“ von drei Tagen. Könnte mich ja entschuldigen oder raus reden…. doch ich bin einfach nicht zum Schreiben gekommen. Die letzten Tage und Wochen waren so prall gefüllt mit Leben und Begegnung, waren so voll und satt wie die goldgelbe Linsensuppe beim Inder. Bin einfach nicht zum Schreiben gekommen oder die Worte haben sich nicht gezeigt. War mehr im Innen berührt und damit beschäftigt, all das zu fühlen was so im Laufe eines Tages – und manchmal auch des Nächtens – auftaucht.

Es sind gerade mal zwei Wochen seit der Wohnungsauflösung in Uffing vergangen UND es erscheint mir wie eine Ewigkeit. Bin in so ein ganz anderes Leben eingetaucht, Stadtleben, Familie mit viel Pubertier, Zimmerchen mit meinen wirklich wichtigen Sachen. Und die sind überschaubar.

Alte Geschichten tauchen auf, Gewohnheiten, Vorlieben und Abneigungen. So ziemlich alles was ich bisher als für mich „richtig“ definiert habe. Und stelle fest, dass das meiste davon nicht mehr wichtig ist. Staune einfach nur noch über mich selbst, meine Lockerheit und Entspanntheit. Wenn mich etwas aufregt und ärgert, nehme ich es nach innen in meine „goldgelbe Mitte“ und schwupps, siehe da, wandelt es sich.

In Klarheit – was ist mir wirklich wichtig.

In Gelassenheit – ist es wirklich wichtig.

In Liebe und Weite und Mitgefühl.

War da was?

Und so lande ich im Laufe des Tages immer wieder und wieder in der Freude. Freue mich über die Geschenke des Lebens, die ich nicht immer sogleich als Geschenke erkenne.

Freue mich über die unterschiedlichsten Begegnungen, ob nun mit Bea morgens am Balkon, bei Barbara zum Schreiben (sie Bachelorarbeit und ich Roman), mit meinem Vater und einer Freundin in Nürnberg, mit Birgit beim Italiener, mit einer Dame die mir in der U-Bahn gegenübersitzt. Kein Blabla, sondern wirklicher Austausch und Herzensbegegnung. Liebevolle Umarmung und Berührung, mich im Herzen berühren lassen.

So entsteht von Mal zu Mal neu ein Feld der Freude und Liebe.

Mai, wie schön.

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Wieder mal ein Tag an dem es ganz anders kommt als geplant. Einiges zu tun und natürlich schreiben. Mittags dann ein leckeres Essen kochen mit dem was der Kühlschrank so hergibt. Ich liebe es einfach zu improvisieren und kreativ zu kochen. Macht natürlich für zwei viel mehr Freude als für mich alleine. Das WG-Leben hat wirklich seine schönen Seiten.

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Am Nachmittag dann ein spontanes Treffen mit einer Freundin in Schwabing. Steige aus der U-Bahn und bin umrundet von lauter jungen Menschen. Sitzen überall vor den Cafes in der Sonne und wirken entspannt. Lasse mich treiben und genieße die ansteckende Freude der jungen Leute. Ist schon ganz schön anders als auf dem Land und ich übe mich ganz neu darin.

Wir treffen uns im Cafe Gartensalon, nette junge herzensoffene Frauen im Service. Köstlicher mit Liebe gebackener Kuchen, einfach nur schön. Hier könnte auch ein guter Platz für mich zum Schreiben sein, fühle mich heiter und wohl.

Später entdecke ich ein Cafe namens Aloha, mein Herz hüpft vor Freude! Aloha steht für Respekt und Wertschätzung, Leichtigkeit und Freundschaft, für ein liebevolles Miteinander. Diese Art des Spirits wünsche ich mir für unser gemeinschaftliches Sein.

Nehme die heitere Gelassenheit dann doch glatt mit in die übervolle U-Bahn, höre innerlich den Klang von Ukulelespiel und sanftem weichem Wind. Wellenrauschen.

Aloha klingt in mir und lässt mich freuen, mitten in München, im Gewusel des Alltags.

Aloha dir und euch an diesem lauen Frühlingsabend.

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Mehr Freude 11

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Schon 11 Tage Selbstversuch – Freude. Nicht immer kann ich den Fokus darauf halten, drängt sich etwas anderes in den Vordergrund. Doch mein Urgrund ist Freude, . heitere leichte Lebensfreude. Das ist es was ich bin auch wenn es zwischendurch mal „weg“ ist. Nicht die Freude ist weg, sondern ich bin gerade mit etwas anderem beschäftigt – und merke es gerade nicht. Sorry Freude.

Eben aus dem Auto ausgestiegen,  auf der Straße hinter dem Auto liegt ein Zweiglein Flieder, vollkommen unversehrt und betörend duftend.

Kann mich sich so sehr über dieses Zweiglein freuen und den Duft, den es verströmt, verschenkt. Blüht und duftet einfach vor sich hin in verschwenderischer und hingebungsvoller Fülle. Ist einfach Flieder pur und erfreut mein Herz und meine Sinne.

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j

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War heute morgen um sieben mit Barbara verabredet. Wollte sie einsammeln und mit ihr rausfahren, raus aus der Stadt. Kopf frei bekommen.

Habe vergessen den Wecker zu stellen, doch ich wache rechtzeitig um kurz nach sechs auf. Ihr wisst schon – erstmal ein Capu auf dem Balkon!! Blitzwäsche, Beißerchen schrubben und nix wie los. Menschenleerer und autofreier Mittlerer Ring. Die Stadt schläft noch. Eine Runde tanken und Spaß dabei haben, die Tanke mit dem günstigsten Preis anzusteuern. Noch schnell zwei Croissants mitnehmen, ein fröhliches „Schönen Sonntag“ rufen und bei Barbara ranfahren. Immerhin ist sie schon wach und wir können bald starten.

Wohin? Eigentlich wollte ich Richtung Tegernsee, doch mein inneres Navi beschließt, Richtung Wasserburg zu fahren. Endlos lange Ausfallstraße bis wir im Grünen sind. Kaum Verkehr, können gemütlich dahinfahren. Coole Musik auf Bayern 1, die Beatles bringen das Autochen zum Schwingen. Und ehe wir uns versehen, sind wir auch schon in Wasserburg am Inn. Wunderschöne Altstadt – vom Inn umspült. Morgendliches schlendern, durch die Gassen treiben lassen. Barbara ist ganz erstaunt über die Freundlichkeit der wenigen Menschen die uns begegnen. Finden den Weg zum Inn, eine Bank unter Bäumen erwartet uns. Der Inn fließt dahin so wie unsere Gedanken….. und ab und zu tropft es nass von oben, die Insekten lassen einfach ab!

Irgendwann meldet sich der Hunger, also wieder zurück in die Altstadt, vor der Schranne erwarten uns gedeckte Tische in der Sonne. Wärmende angenehme Sonne. Einfach nur schön. Köstliches Frühstück aus frischen regionalen Produkten.

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Dann zieht es uns wieder an den Fluss, wir umrunden das Städtchen auf dem Skulpturenweg, neben uns rauscht der Inn dahin. Kommt aus den Bergen und fließt über die Donau bis ins Schwarze Meer. Schöne Vorstellung.

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Zuckeln wieder zurück nach München, haben schon so viel erlebt während die anderen erst losfahren. Mittagsschläfchen und dann Schreiben.

Ich liebe einfach den Morgen, die Offenheit des neuen Tages, die Unverbrauchtheit und klare Luft. Hat was! Und wie schön ist das denn, so einen Start in den Tag miteinander zu teilen und zu erleben, zu erlieben. Einfach so. Braucht nicht viel, nur aufstehen!

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Gestern war echt so ein schöner Tag – einfach nur schön sich durch den Tag treiben lassen. Mich nicht von Halsschmerzen und Kopfweh davon abhalten lassen, mich des Tages und Lebens zu erfreuen.

Von außen betrachtet vielleicht ein wenig langweilig. Capu auf dem Balkon, Sille im Innenhof, die BürgerInnen schlafen länger, nur ein kleines Mädchen zieht auf seinem neuem Fahrrad übend seine Runden, glucksendes Lachen.

Den frischen kühlen Wind auf meiner Haut spüren.

Ein morgendliches Gespräch, entspannt und doch in der Tiefe und Wahrheit.

Wäsche waschen und wie im Süden über den Balkon aufhängen.

Und dazwischen Lesen und Lesen und Lesen. Eines meiner Lieblingsbücher. Habe nur noch zehn Bücher, alle anderen verschenkt.

Die Mondspielerin von Nina George. Reise innerlich nach Paris und in die Bretagne. Folge den Erlebnissen von Marianne, fühle mich ihr nahe auf ihrem ureigensten Entwicklungsweg in die Liebe. Lasse mich verzaubern und anrühren von Dialogen und allerschönster poetischer Sprache.

Schon als Kind liebte ich es, in Büchern zu versinken. Lesen lernen in der 1. Klasse war eine Offenbarung für mich. Zuerst habe ich den Bücherbus leer gelesen, dann die Stadtteilbücherei und danach die Stadtbibliothek in der Innenstadt. Oftmals und oftmals dorthin geradelt. Neue Bücher zu Weihnachten und zum Geburtstag.

Daran musste ich gestern denken, an diese Kindheit mit dem Glück von Büchern und das Lesen mich noch immer glücklich macht.

Und zunehmend mehr auch das Schreiben, das eigene Schreiben, das aus mir Schreiben. Wüsste kaum etwas mir da noch mehr Freude macht als dieses Schreiben, wer weiß?

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Heute war der Tag a bisserl zäh, nichts flutschte so richtig, mühsam. Obwohl ich so viel Lust zum Schreiben hatte.

Und dann am Abend der Impuls, noch eine Runde in der Abendstunde an die Isar zu gehen. Habe ein schönes Plätzchen am Wasser gefunden und mich wieder mehr auf mein Innen fokussiert. Das ist offenbar das alles Entscheidende um im Flow zu sein. Weniger Aktivität, mehr Stille.

Mit einem Mal schallt Gelächter über die Wasser. Ich glaube ich sehe nicht recht: Eine Gruppe von Menschen in Neoprenanzügen lässt sich rücklings die Isar hinunter treiben. In einer Linie, an Land würde ich sagen, im Gänsemarsch. So ein ungewohntes und fröhliches Bild, welches mich zutiefst grinsen lässt. Die Leute haben echt Mut und sehr viel Spaß! Sollte ich vielleicht auch mal ausprobieren…… Wie war das doch gleich? Mach mehr von dem was dir Freude macht!

Bin dann noch im Rosengarten gelandet, einem verwunschenen kleinen Park oberhalb des Ufers. Friedlichste Abendstimmung, die Amseln schimpfen, die Fliederbüsche durften um die Wette und in den lauschigen Plätzchen genießen ein paar Menschen diese Idylle mitten in der Stadt. Freue mich schon auf den Sommer, wenn die Rosen blühen. Wie schön dass die Gärten unter der Woche schon morgens um 7.00 Uhr geöffnet werden.

https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/baureferat/freizeit-sport-natur/baumschule-bischweiler-info/themengaerten.html

So hatte ich doch noch einen Tagesabschluss in der Freude und übergebe mich nun den Federn und wünsche euch eine gute Nacht und süße Träume!